Donum ∞ Dei
297 Pflanzen · zweisprachig · mit geprüften Quellen

Das digitale Kräuterbuch —
Wissen, dem man vertrauen kann.

Heilkräuter, Zimmerpflanzen und Giftpflanzen — mit Steckbrief, Saisonkalender, Verbreitungskarte und nachprüfbaren Quellen. Finde in Sekunden die richtige Pflanze für deine Frage.

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Verwendung

Saison

273 von 273 Pflanzen
Foto von Abendländischer Lebensbaum

Abendländischer Lebensbaum

(Thuja occidentalis)

1535 rettete ein Aufguss aus jungen Zweigspitzen eine skorbutkranke Schiffsmannschaft — heute ist das nur noch Geschichte.

TinkturTeeSalbeInhalation
Grüne Sommertriebe des Acker-Schachtelhalms

Acker-Schachtelhalm

(Equisetum arvense)

Reich an Kieselsäure — traditioneller Tee für Niere und Bindegewebe.

TeeBadUmschlag
Zerkleinerte, getrocknete sekundäre Speicherknollen der Afrikanischen Teufelskralle (Harpagophyti radix)

Afrikanische Teufelskralle

(Harpagophytum procumbens)

Kalahari-Knolle mit der Bitterstoff-Kralle: Harpagosid aus der sekundären Speicherwurzel wird traditionell bei leichten Gelenkschmerzen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

TinkturTee
Gelbe Strahlenblüten des Alants

Alant

(Inula helenium)

Bitter-aromatische Wurzel — klassischer Tee bei Husten und Bronchitis.

TeeTinkturInhalationUmschlagGewürz
Botanische Illustration der Alexandrinischen Senna mit blühendem Zweig, Hülsenfrüchten und Blütendetails

Alexandriner Senna

(Senna alexandrina)

Ein wärmeliebender Strauch, dessen Blätter und Hülsen seit dem Mittelalter ein bewährtes pflanzliches Abführmittel liefern.

Tee
Weiße Lippenblüten und graugrüne Blätter des Andorns

Andorn

(Marrubium vulgare)

Klassischer Hustentee — Arzneipflanze des Jahres 2018.

TeeTinkturGurgelnGewürz
Anis-Pflanze mit weißen Doldenblüten

Anis

(Pimpinella anisum)

Süß-aromatische Samen — verdauungsfördernd und schleimlösend.

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Foto von Apfel-Geranie

Apfel-Geranie

(Pelargonium odoratissimum)

Die weichen, samtigen Blätter duften deutlich nach Apfel — beliebt als Abendtee, im Zuckergebäck und in der Duftpflege.

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Gelb-orange Strahlenblüte der Arnika auf Bergwiese

Arnika

(Arnica montana)

Bewährte äußerliche Anwendung bei Prellungen — nicht einnehmen!

UmschlagTinkturSalbeBadNur äußerlich anwenden
Foto von Artischocke

Artischocke

(Cynara scolymus)

Die Artischocke ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

TinkturTeeRoh
Withania somnifera (Ashwagandha) mit Blättern und roten Beeren in Hüllkelchen

Ashwagandha (Schlafbeere)

(Withania somnifera)

Immergrüner Strauch aus der ayurvedischen Tradition, dessen Wurzel als sogenanntes Adaptogen vor allem bei Stress und Schlafproblemen untersucht wird.

TinkturRoh
Foto von Aubergine

Aubergine

(Solanum melongena)

Die glänzend violette Schale verdankt ihre Farbe dem Anthocyan Nasunin — gegart ergibt sie ein nahrhaftes Gemüse.

RohUmschlag
Kleine weiße Blüten des Augentrosts mit gelben und violetten Zeichnungen

Augentrost

(Euphrasia officinalis)

Traditioneller Tee und Augenbad bei gereizten Augen.

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Foto von Bärlauch

Bärlauch

(Allium ursinum)

Im Frühjahr überzieht er schattige Laubwälder mit Knoblauchduft — die jungen Blätter werden roh zu Pesto und Kräuterbutter verarbeitet.

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Foto von Basilikum

Basilikum

(Ocimum basilicum)

Je nach Sorte duftet es nach Anis, Nelke oder Zitrone — die Chemotypen unterscheiden sich stark im ätherischen Öl.

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Foto von Beifuß

Beifuß

(Artemisia vulgaris)

Silbrig filzige Blattunterseiten an bis zu zwei Meter hohen Stängeln: Das Bitterkraut regt traditionell die Verdauungssäfte an.

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Foto von Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut

(Aconitum napellus)

Helmförmige blaue Blüten auf Bergwiesen — und eine der giftigsten Wildpflanzen Europas: Das Aconitin der Wurzelknolle wirkt schon über die Haut.

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Botanische Tafel von Eucalyptus globulus (Blauer Eukalyptus), Köhler 1897

Blauer Eukalyptus

(Eucalyptus globulus)

Immergrüner Baum, dessen Blätter und ätherisches Öl traditionell bei Erkältung und Husten zur Befreiung der Atemwege genutzt werden.

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Foto von Blumenkohl

Blumenkohl

(Brassica oleracea var. botrytis)

Der weiße Kopf besteht aus Tausenden ungeöffneter Blütenknospen — geerntet wird er von Juli bis Oktober.

RohGewürz
Botanische Tafel der Blutwurz aus Thomés Flora von Deutschland

Blutwurz

(Potentilla erecta)

Die unscheinbare Wiesenpflanze mit der blutroten Wurzel — ein klassisches Gerbstoff-Heilkraut gegen Durchfall und Mundentzündungen.

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Foto von Bockshornklee

Bockshornklee

(Trigonella foenum-graecum)

Riecht bittersüß nach Ahornsirup — die Samen dienen innerlich der Verdauung und äußerlich als warmer Brei-Umschlag.

TeeUmschlagTinkturGewürzRoh
Botanische Tafel des Boldostrauchs mit männlicher und weiblicher Pflanze, Blüten, Früchten und Blütendetails

Boldo

(Peumus boldus)

Ein immergrüner chilenischer Strauch, dessen aromatische Blätter traditionell die Verdauung und den Gallenfluss anregen.

TeeTinktur
Foto von Borretsch

Borretsch

(Borago officinalis)

Blaue Sternblüten und Gurkengeschmack — beliebt in der Grünen Sauce, innerlich aber wegen leberschädlicher Alkaloide nicht empfohlen.

RohGewürzTeeSalbe
Belaubter Zweig der Borstigen Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) mit handförmig gefiederten Blättern, fotografiert im Chelsea Physic Garden

Borstige Taigawurzel

(Eleutherococcus senticosus)

Der bestachelte Wurzelstrauch der sibirischen Taiga - ein klassisches Adaptogen, von der EMA in traditioneller Anwendung bei Erschöpfungssymptomen wie Müdigkeit und Schwäche anerkannt.

TinkturTee
Botanische Tafel des Breitwegerichs (Plantago major) mit Blattrosette, Blütenähren und Samen

Breitwegerich

(Plantago major)

Das trittfeste Wegrandkraut mit den breiten Blättern - traditionelles Erste-Hilfe-Blatt bei Insektenstichen und kleinen Wunden.

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Foto von Brokkoli

Brokkoli

(Brassica oleracea var. italica)

Der grüne Blütenstand wird geerntet, bevor er aufblüht — kurz gegart bleibt das Senfölglykosid Glucoraphanin am besten erhalten.

RohGewürz
Foto von Brombeeren

Brombeeren

(Rubus fruticosus)

Dornige Ranken und tiefschwarze Früchte im Spätsommer — die jungen Blätter ergeben einen gerbstoffreichen Tee.

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Foto von Capsicum chinense

Capsicum chinense

(Capsicum chinense)

Habanero, Bhut Jolokia, Carolina Reaper: Diese Art hält die Schärfe-Rekorde mit über zwei Millionen Scoville.

GewürzSalbeUmschlagTinkturRoh
Foto von Citronella-Geranie

Citronella-Geranie

(Pelargonium citrosum)

Wird als Mückenabwehr-Pflanze verkauft — diese Wirkung gilt als widerlegt; als Duftpflanze mit zitronig-rosigem Laub bleibt sie schön.

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Foto von Dach-Hauswurz

Dach-Hauswurz

(Sempervivum tectorum)

Wurde einst aufs Dach gepflanzt, um Blitze abzuwehren — der Saft der dicken Blätter kühlt kleine Wunden.

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Foto von Dieffenbachien

Dieffenbachien

(Dieffenbachia seguine)

„Stummer Stock“ heißt sie nicht ohne Grund: Nadelkristalle im Saft können die Sprache vorübergehend lahmlegen.

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Foto von Dill

Dill

(Anethum graveolens)

Feine, fedrige Blätter und würzige Samen: Dill gehört zu Gurke und Fisch, sein Samentee beruhigt einen blähenden Bauch.

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Foto von Dornige Hauhechel

Dornige Hauhechel

(Ononis spinosa)

Spitze Dornen auf mageren Weiden, dazu rosa Schmetterlingsblüten — genutzt wird die Wurzel zur Durchspülung der Harnwege.

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Foto von Drachenbäume

Drachenbäume

(Dracaena fragrans)

Kräftiger Stamm mit büscheligen, gebogenen Blättern: eine genügsame Zimmerpflanze, die auch schattige Ecken erträgt.

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Foto von Duftpelargonie

Duftpelargonie

(Pelargonium graveolens)

Ihre eingeschnittenen Blätter duften beim Berühren nach Rosen — daraus destilliert die Parfümerie das Rosengeranienöl.

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Foto von Echte Aloe

Echte Aloe

(Aloe vera)

Zwei Stoffe in einem Blatt: innen das kühlende klare Gel für die Haut, direkt unter der Rinde der bittere gelbe Saft mit ganz anderer Wirkung.

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Botanische Tafel der Echten Engelwurz aus Köhlers Medizinal-Pflanzen

Echte Engelwurz

(Angelica archangelica)

Die „Wurzel der Engel" — eine stattliche aromatische Heilpflanze für Magen und Verdauung.

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Foto von Echte Kamille

Echte Kamille

(Matricaria chamomilla)

Am hohlen, gewölbten Blütenboden zu erkennen: Ihr Öl mit Bisabolol steht hinter der Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden.

TeeTinkturÄtherisches ÖlBadUmschlagGurgelnInhalationSalbe
Foto von Echte Katzenminze

Echte Katzenminze

(Nepeta cataria)

Katzen reagieren auf ihren Duft, Menschen trinken sie als Tee — ein mild beruhigendes Kraut der alten Bauerngärten.

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Foto von Echte Nelkenwurz

Echte Nelkenwurz

(Geum urbanum)

Reibt man die frisch gegrabene Wurzel, riecht sie nach Gewürznelken — das Eugenol darin gab ihr den Namen.

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Foto von Echte Schlüsselblume

Echte Schlüsselblume

(Primula veris)

Nickende goldgelbe Dolden im Frühling — die saponinreiche Wurzel löst zähen Bronchialschleim; die Pflanze steht unter Schutz.

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Foto von Echte Walnuss

Echte Walnuss

(Juglans regia)

Bekannt für die Kerne im Herbst, medizinisch genutzt werden aber die Blätter: als Bad oder Umschlag bei gereizter Haut.

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Foto von Echter Baldrian

Echter Baldrian

(Valeriana officinalis)

Der strenge Geruch entsteht erst beim Trocknen — und die Wirkung setzt erst nach zwei bis vier Wochen ein.

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Foto von Echter Beinwell

Echter Beinwell

(Symphytum officinale)

Der alte Name Wallwurz meint das Zusammenwachsen — als Salbe auf heiler Haut bei Prellungen und Verstauchungen.

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Foto von Echter Ehrenpreis

Echter Ehrenpreis

(Veronica officinalis)

Unscheinbarer Polsterwuchs in lichten Wäldern — volksheilkundlich als Tee bei Atemwegen und Gelenken genutzt.

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Foto von Echter Eibisch

Echter Eibisch

(Althaea officinalis)

Die Wurzel steckt voller Schleimstoffe, die heißes Wasser zerstört — deshalb nur als Kaltauszug bei trockenem Reizhusten.

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Foto von Echter Hopfen

Echter Hopfen

(Humulus lupulus)

Die harzigen Zapfen würzen nicht nur Bier — als Tee gehören sie zu den alten Mitteln bei Einschlafproblemen.

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Foto von Echter Koriander

Echter Koriander

(Coriandrum sativum)

Kaum ein Kraut spaltet so sehr: Etwa jeder Achte schmeckt in den frischen Blättern Seife — an den Samen scheiden sich die Geister nicht.

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Foto von Echter Kümmel

Echter Kümmel

(Carum carvi)

Die sichelförmigen Früchte würzen Brot und Kohl — als Tee lösen Carvon und Limonen Krämpfe im Darm.

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Foto von Echter Lavendel

Echter Lavendel

(Lavandula angustifolia)

Violette Blütenähren über graugrünem Laub: Linalool und Linalylacetat tragen den Duft, der beim Einschlafen helfen soll.

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Foto von Echter Lorbeer

Echter Lorbeer

(Laurus nobilis)

Die ledrigen Blätter würzen Schmorgerichte und werden vor dem Servieren wieder herausgenommen — ihr Cineol regt die Verdauung an.

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Foto von Echter Salbei

Echter Salbei

(Salvia officinalis)

Graugrün-samtige, runzelige Blätter: Als Gurgellösung ist er bei Halsentzündungen anerkannt, als Tee bei starkem Schwitzen.

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Foto von Echter Seidelbast

Echter Seidelbast

(Daphne mezereum)

Duftende rosa Blüten sitzen direkt am kahlen Holz, lange vor den Blättern — der geschützte Strauch ist in allen Teilen stark giftig.

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Foto von Echter Sellerie

Echter Sellerie

(Apium graveolens)

Knackige, gerippte Stängel aus dichter Rosette — die Phthalide im Samenöl geben das typische Aroma.

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Foto von Echter Sellerie

Echter Sellerie

(Apium graveolens var. rapaceum)

Die knollige Herbstwurzel des Selleries: roh geraspelt als Rémoulade, gekocht als Suppengrundlage — mit dem typischen Phthalid-Aroma.

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Foto von Echter Thymian

Echter Thymian

(Thymus vulgaris)

Der klassische Hustentee bei festsitzendem Schleim — Thymol und Carvacrol verflüssigen ihn und wirken antibakteriell.

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Foto von Echter Ysop

Echter Ysop

(Hyssopus officinalis)

Blau blühender Lippenblütler der Klostergärten: Der Aufguss aus dem blühenden Kraut ist ein altes Mittel bei festsitzendem Husten.

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Foto von Echter Zimt

Echter Zimt

(Cinnamomum verum)

Ceylon-Zimt: Die getrocknete innere Rinde wärmt Gebäck und Tee — und enthält viel weniger Cumarin als der übliche Cassia-Zimt.

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Foto von Echtes Eisenkraut

Echtes Eisenkraut

(Verbena officinalis)

Schmale, zart lila Blütenähren in Bauerngärten — eines der ältesten Nervenkräuter Europas.

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Botanische Tafel des Echten Herzgespanns aus Sturms Deutschlands Flora

Echtes Herzgespann

(Leonurus cardiaca)

Das Herzgespann beruhigt das nervöse Herz — die traditionelle „Mutterkraut"-Pflanze der Lippenblütler.

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Foto von Echtes Johanniskraut

Echtes Johanniskraut

(Hypericum perforatum)

Zerreibt man die gelben Blüten, färben sie die Finger rot — daraus entsteht das traditionelle Rotöl für die Haut.

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Foto von Echtes Mädesüß

Echtes Mädesüß

(Filipendula ulmaria)

Cremeweiße Blütenrispen mit süßem Duft an Bachrändern — sie enthalten salicylatähnliche Verbindungen.

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Botanische Tafel des Echten Tausendgüldenkrauts aus Köhlers Medizinal-Pflanzen

Echtes Tausendgüldenkraut

(Centaurium erythraea)

Eine zierliche Wiesenpflanze mit rosa Sternblüten — und eines der bittersten Heilkräuter Europas, traditionell als Magen- und Appetit-Bitterkraut geschätzt.

TeeTinktur
Foto von Edelkastanie

Edelkastanie

(Castanea sativa)

Geröstete Maronen wärmen den Winter, die Blätter ergeben einen gerbstoffreichen Hustentee — beides seit der Antike genutzt.

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Foto von Efeutute

Efeutute

(Epipremnum aureum)

Rankt meterlang mit gelb-grün marmorierten Herzblättern und verzeiht wenig Licht ebenso wie unregelmäßiges Gießen.

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Foto von Einblatt

Einblatt

(Spathiphyllum wallisii)

Weiße, segelartige Hochblätter über dunkelgrünem Laub — eine der beliebtesten Grünpflanzen für Büro und Wohnung.

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Foto von Eingriffeliger Weißdorn

Eingriffeliger Weißdorn

(Crataegus monogyna)

Dorniger Heckenstrauch mit weißem Blütenschaum im Mai: Blätter und Blüten stützen Herz und Kreislauf, aber erst nach Wochen.

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Foto von Einjähriges Bingelkraut

Einjähriges Bingelkraut

(Mercurialis annua)

Zerrieben riecht das Ackerwildkraut eigentümlich nach Fisch — medizinisch spielt es heute keine Rolle mehr.

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Foto von Engelstrompeten

Engelstrompeten

(Brugmansia arborea)

Die Engelstrompeten (Brugmansia) sind eine Pflanzengattung der Nachtschattengewächse.

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Foto von Erbse

Erbse

(Pisum sativum subsp. sativum)

Frisch aus der Hülse schmeckt sie süßer als gekaufte Ware — nach der Ernte wird der Zucker rasch zu Stärke.

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Foto von Espe

Espe

(Populus tremula)

Schon ein Windhauch lässt die Blätter zittern — die Rinde enthält Stoffe, die im Körper zu Salicylaten werden.

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Foto von Estragon

Estragon

(Artemisia dracunculus)

Schmale Blätter mit mildem Anisaroma — eines der vier klassischen fines herbes und Grundlage der Sauce Béarnaise.

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Foto von Europäische Eibe

Europäische Eibe

(Taxus baccata)

Rote, becherförmige Samenmäntel an dunklen Nadeln — die Pflanze ist hochgiftig und liefert zugleich einen Krebswirkstoff.

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Foto von Europäische Stechpalme

Europäische Stechpalme

(Ilex aquifolium)

Stachelige Blätter und rote Beeren machen sie zum Weihnachtsschmuck — und zu einer häufigen Vergiftungsursache bei Kindern.

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Botanische Illustration des Faulbaums mit blühendem Zweig, Früchten und Blütendetails

Faulbaum

(Frangula alnus)

Ein dornenloser Strauch, dessen jahrelang gereifte Rinde ein mildes pflanzliches Abführmittel liefert.

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Foto von Feldulme

Feldulme

(Ulmus minor)

Laubbaum mit ungleichem Blattgrund und geflügelten Früchten — seit Jahrzehnten stark vom Ulmensterben bedroht.

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Foto von Fenchel

Fenchel

(Foeniculum vulgare)

Feingliedriges Laub und deutlicher Anisduft: Die reifen Früchte enthalten bis zu sechs Prozent ätherisches Öl.

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Foto von Monstera deliciosa (Fensterblatt)

Fensterblatt

(Monstera deliciosa)

Das Fensterblatt begeistert mit seinen riesigen, charakteristisch gelochten Blättern und ist eine der beliebtesten tropischen Zimmerpflanzen.

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Foto von Fieberklee

Fieberklee

(Menyanthes trifoliata)

Wächst am Rand von Moortümpeln, mit zart gefransten weißen Blüten — die Blätter zählen zu den stärksten Bittermitteln.

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Foto von Anthurium andraeanum (Flamingoblume) mit roter Spatha

Flamingoblume

(Anthurium andraeanum)

Die Flamingoblume begeistert mit ihren leuchtend roten, wachsartig glänzenden Hochblättern und blüht bei guter Pflege nahezu das ganze Jahr.

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Foto von Gänseblümchen

Gänseblümchen

(Bellis perennis)

Fast das ganze Jahr über auf dem Rasen zu finden — als milde Schwester der Arnika wird es zu Salben bei Prellungen verarbeitet.

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Foto von Garten-Tulpe

Garten-Tulpe

(Tulipa gesneriana)

Im Hungerwinter 1944/45 wurden ihre Zwiebeln zur Notnahrung — trotz Auskochen mit vielen Fällen von Übelkeit.

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Foto von Gartenbohne

Gartenbohne

(Phaseolus vulgaris var. nanus)

Kniehohe Buschform, die ohne Rankhilfe auskommt — roh sind die Hülsen giftig und müssen zehn Minuten sprudelnd kochen.

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Foto von Gartenbohne

Gartenbohne

(Phaseolus vulgaris var. vulgaris)

Die kletternde Form an Stangen und Rankgerüsten — ebenfalls nur gut durchgegart essbar, niemals roh.

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Foto von Gartenhyazinthe

Gartenhyazinthe

(Hyacinthus orientalis)

Ein bis zwei Blütenstände füllen ein ganzes Zimmer mit Duft — seit dem 16. Jahrhundert Europas wichtigste Duftzwiebel.

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Foto von Gartenkürbis

Gartenkürbis

(Cucurbita pepo)

Der Gartenkürbis ist eine kultivierte Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae).

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Foto von Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling

(Conium maculatum)

Rot gefleckter Stängel und Mäusegeruch beim Zerreiben — die Pflanze hinter dem Hinrichtungsgift der Antike.

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Foto von Geflecktes Lungenkraut

Geflecktes Lungenkraut

(Pulmonaria officinalis)

Die weiß gefleckten Blätter erinnerten frühere Kräuterkundige an Lungengewebe — daher Name und alte Anwendung bei Husten.

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Foto von Ficus lyrata (Geigenfeige) als Zimmerpflanze

Geigenfeige

(Ficus lyrata)

Die Geigenfeige verzaubert mit ihren riesigen, geigenförmigen Blättern und ist eine der trendigsten Zimmerpflanzen der letzten Jahre.

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Foto von Gelbe Narzisse

Gelbe Narzisse

(Narcissus pseudonarcissus)

Aus ihrer Zwiebel wird Galantamin gewonnen, ein zugelassenes Alzheimer-Medikament — die Pflanze selbst ist stark giftig.

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Foto von Gelber Enzian

Gelber Enzian

(Gentiana lutea)

Die Wurzel gehört zum Bittersten, was Pflanzen hergeben — Amarogentin schmeckt man noch in starker Verdünnung.

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Foto von Gelber Steinklee

Gelber Steinklee

(Melilotus officinalis)

Getrocknet riecht er nach frischem Heu — das Cumarin dahinter macht ihn zur anerkannten Venenpflanze.

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Foto von Gemeine Alraune

Gemeine Alraune

(Mandragora officinarum)

Die verzweigte, oft menschenähnliche Wurzel machte sie zur sagenumwobensten Pflanze Europas — hochgiftig ist sie ebenfalls.

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Foto von Gemeine Esche

Gemeine Esche

(Fraxinus excelsior)

Bis zu 40 Meter hoch, mit gefiederten Blättern und tiefschwarzen Winterknospen — einer der höchsten Laubbäume Europas.

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Foto von Gemeine Fichte

Gemeine Fichte

(Picea abies)

Die hellgrünen Maiwipferl ergeben einen harzigen Tee — das Nadelöl wird bei Erkältung inhaliert.

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Foto von Gemeine Hainbuche

Gemeine Hainbuche

(Carpinus betulus)

Wird oft mit der Buche verwechselt, gehört aber zu den Birkengewächsen — kenntlich an sehr hartem Holz und dichtem Heckenwuchs.

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Foto von Gemeine Nachtkerze

Gemeine Nachtkerze

(Oenothera biennis)

Ihre gelben Blüten öffnen sich erst am Abend — aus den Samen wird ein Öl mit viel Gamma-Linolensäure gepresst.

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Foto von Gemeine Wegwarte

Gemeine Wegwarte

(Cichorium intybus)

Blaue Blüten am Wegrand, im Herbst gegraben — aus der gerösteten Wurzel entstand im 18. Jahrhundert der Zichorienkaffee.

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Foto von Gemeiner Efeu

Gemeiner Efeu

(Hedera helix)

Klettert mit Haftwurzeln an Mauern hoch und bleibt immergrün — Extrakte aus den Blättern sind bei Husten gut untersucht.

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Foto von Gemeiner Goldregen

Gemeiner Goldregen

(Laburnum anagyroides)

Goldgelbe Blütentrauben im Mai, danach erbsenähnliche Hülsen — genau diese Ähnlichkeit macht ihn für Kinder gefährlich.

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Foto von Gemeiner Odermennig

Gemeiner Odermennig

(Agrimonia eupatoria)

Gelbe Blütenähren, die später als hakige Kletten hängen bleiben: Das gerbstoffreiche Kraut ist als Tee bei leichtem Durchfall anerkannt.

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Foto von Gemeiner Stechapfel

Gemeiner Stechapfel

(Datura stramonium)

Stachelige Fruchtkapseln voller schwarzer Samen: Sie enthalten Tropanalkaloide in stark schwankender, unberechenbarer Menge.

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Foto von Gemeiner Wacholder

Gemeiner Wacholder

(Juniperus communis)

Die blauschwarzen Beerenzapfen würzen Wild und geben dem Gin seinen Namen — als Aufguss helfen sie der Verdauung.

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Foto von Gemeines Gänsefingerkraut

Gemeines Gänsefingerkraut

(Potentilla anserina)

Silbrig behaartes Kraut der Wegränder: Der gerbstoffreiche Tee ist bei leichtem Durchfall und Regelschmerzen anerkannt.

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Foto von Gewöhnliche Goldrute

Gewöhnliche Goldrute

(Solidago virgaurea)

Goldgelbe Blütenrispen im Spätsommer — das Kraut ist als Durchspülungstee für die Harnwege anerkannt.

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Foto von Gewöhnliche Kuhschelle

Gewöhnliche Kuhschelle

(Pulsatilla vulgaris)

Violette, seidig behaarte Glockenblüten auf Kalkmagerrasen — nur getrocknet verwendbar, frisch reizt sie die Haut stark.

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Foto von Gewöhnliche Osterluzei

Gewöhnliche Osterluzei

(Aristolochia clematitis)

Eine Kesselfalle mit Aasgeruch, die Fliegen zur Bestäubung kurz festhält — ihre historische Nutzung in der Geburtshilfe gilt heute als gefährlich.

TeeUmschlagRoh
Rosafarbene Blütenstände der Gewöhnlichen Pestwurz im Frühjahr.

Gewöhnliche Pestwurz

(Petasites hybridus)

Migräne-Schutz und Krampflöser – aber nur als PA-freier, standardisierter Extrakt sicher.

Tinktur
Foto von Gewöhnliche Robinie

Gewöhnliche Robinie

(Robinia pseudoacacia)

Duftende weiße Blütentrauben im Frühsommer und eine viel besuchte Bienenweide — die Blüten nur erhitzt essen.

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Foto von Gewöhnliche Rosskastanie

Gewöhnliche Rosskastanie

(Aesculus hippocastanum)

Kerzenartige Blütenstände im Frühjahr, glänzende Kastanien im Herbst: Ihr Aescin ist heute ein anerkannter Extrakt bei schweren Beinen.

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Foto von Gewöhnliche Schneebeere

Gewöhnliche Schneebeere

(Symphoricarpos albus)

Weiße, kugelrunde Früchte hängen bis in den Winter — Kinder ließen sie früher knallen, gegessen wurden sie nie.

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Foto von Gewöhnlicher Blutweiderich

Gewöhnlicher Blutweiderich

(Lythrum salicaria)

Purpurrote Blütenkerzen an Ufern und Gräben — der Name verweist auf die alte blutstillende Verwendung.

TeeUmschlagGurgelnBadTinktur
Foto von Gewöhnlicher Buchsbaum

Gewöhnlicher Buchsbaum

(Buxus sempervirens)

Seit der Antike die Leitpflanze formaler Gärten, geschnitten zu Hecken und Figuren — alle Teile sind durch Steroidalkaloide stark giftig.

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Botanische Tafel des Gewöhnlichen Erdrauchs (Fumaria officinalis) von Jacob Sturm mit Blüten, gefiederten Blättern und Wurzel.

Gewöhnlicher Erdrauch

(Fumaria officinalis)

Das zarte Ackerkraut, das seit der Antike den Gallefluss anregen und die Verdauung beruhigen soll.

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Foto von Gewöhnlicher Liguster

Gewöhnlicher Liguster

(Ligustrum vulgare)

Dichte Gartenhecke mit stark duftenden weißen Rispen — aus den schwarzen Beeren wurde früher Tinte gewonnen.

GurgelnUmschlagRohNur äußerlich anwenden
Foto von Gewöhnlicher Löwenzahn

Gewöhnlicher Löwenzahn

(Taraxacum officinale)

Gelbe Blütenköpfe, die zu Pusteblumen werden — Blätter, Blüten und Wurzel sind allesamt verwendbar.

TeeRohTinktur
Foto von Gewöhnlicher Spindelstrauch

Gewöhnlicher Spindelstrauch

(Euonymus europaeus)

Im Herbst platzen rosarote Kapseln auf und geben orange Samenmäntel frei — schön anzusehen und in allen Teilen giftig.

RohTinkturNur äußerlich anwenden
Foto von Gewöhnliches Hirtentäschel

Gewöhnliches Hirtentäschel

(Capsella bursa-pastoris)

Die herzförmigen Fruchtschötchen geben ihm den Namen — in der Volksmedizin gilt das Kraut als wichtigstes blutstillendes Mittel.

TeeTinkturUmschlagRohGurgeln
Foto von Gewürznelkenbaum

Gewürznelkenbaum

(Syzygium aromaticum)

Getrocknete, nagelförmige Blütenknospen: Ihr Eugenol betäubt seit jeher schmerzendes Zahnfleisch.

Ätherisches ÖlGurgelnGewürzTee
Foto von Gewürzvanille

Gewürzvanille

(Vanilla planifolia)

Grün gepflückt riecht die Schote nach fast nichts: Erst Monate der Fermentation setzen das Vanillin frei.

GewürzTinkturÄtherisches ÖlRohTee
Botanische Tafel von Aegopodium podagraria (Giersch) mit Blättern, Doldenblüten und Wurzel, Thomé 1885.

Giersch

(Aegopodium podagraria)

Das nach Möhre und Petersilie duftende Wildgemüse mit dreikantigem Stiel, traditionell gegen Gicht und Rheuma genutzt.

RohTeeUmschlag
Foto von Ginkgo

Ginkgo

(Ginkgo biloba)

Fächerförmige Blätter an einem lebenden Fossil, dessen Bauplan sich seit über 200 Millionen Jahren kaum verändert hat.

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Panax ginseng (Ginseng) mit Blättern und roten Beeren

Ginseng

(Panax ginseng)

Eine ostasiatische Wurzelpflanze, deren Wurzel traditionell als kräftigendes Tonikum genutzt wird und deren Hauptwirkstoffe die Ginsenoside sind.

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Foto von Goldfruchtpalme

Goldfruchtpalme

(Dypsis lutescens)

Elegante Zimmerpalme aus Madagaskar: Sie gibt viel Feuchtigkeit an die Raumluft ab und ist für Hund und Katze unbedenklich.

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Foto von Großblütige Königskerze

Großblütige Königskerze

(Verbascum densiflorum)

Bis zu zwei Meter hohe Blütenkerze, deren Einzelblüten nur einen Tag offen stehen — gesammelt wird nur die frische Krone.

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Foto von Große Brennnessel

Große Brennnessel

(Urtica dioica)

Die Brennhaare kennt jeder — die jungen Blätter sind mineralstoffreich und dienen der Durchspülung der Harnwege.

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Foto von Große Kapuzinerkresse

Große Kapuzinerkresse

(Tropaeolum majus)

Feurig-pfeffrige essbare Blüten: Ihr Senföl kommt bis in den Harn und hemmt dort krankmachende Keime.

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Foto von Großer Wiesenknopf

Großer Wiesenknopf

(Sanguisorba officinalis)

Dunkelrote, walzenförmige Köpfchen auf Feuchtwiesen — im Volksmund Blutströpfchen, die Wurzel ist stark gerbstoffhaltig.

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Kriechende Triebe der Großfrüchtigen Moosbeere mit reifen, leuchtend roten Cranberry-Früchten

Großfrüchtige Moosbeere

(Vaccinium macrocarpon)

Leuchtend rote Moorbeere aus Nordamerika: Cranberrysaft und -extrakt werden zur Vorbeugung wiederkehrender Blasenentzündungen eingesetzt - der Nutzen ist belegt, aber moderat und nicht für jeden gleich.

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Foto von Grüne Minze

Grüne Minze

(Mentha spicata)

Warm und leicht süß statt kühl: Ihr hoher Carvon-Anteil unterscheidet sie deutlich von der Pfefferminze.

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Kardamompflanze (Elettaria cardamomum) mit Blättern

Grüner Kardamom

(Elettaria cardamomum)

Aromatisches Gewürz aus Südindien, dessen Samen traditionell verdauungsfördernd verwendet werden.

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Foto von Grünlilie

Grünlilie

(Chlorophytum comosum)

Grasartig gestreifte Blätter und Ableger an langen Trieben — die vielleicht anspruchsloseste Zimmerpflanze für Anfänger.

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Foto von Gummibaum

Gummibaum

(Ficus elastica)

Große, ledrig glänzende Blätter mit roter Scheide an jeder Triebspitze — sein Latex lieferte früher Kautschuk.

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Foto von Gundermann

Gundermann

(Glechoma hederacea)

Kriechender Bodendecker mit nierenförmigen Blättern, der beim Zerreiben würzig-minzig duftet.

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Foto von Gurke

Gurke

(Cucumis sativus)

Rund 95 Prozent Wasser — das erfrischendste Sommergemüse, roh, eingelegt oder als kühlende Scheibe auf müden Augen.

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Foto von Hänge-Birke

Hänge-Birke

(Betula pendula)

Weiße, papierartig abblätternde Rinde und hängende Zweige: Die jungen Blätter sind als Durchspülungstee bei leichten Harnwegsbeschwerden anerkannt.

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Foto von Harfensträucher

Harfensträucher

(Plectranthus barbatus)

In Brasilien falso boldo genannt — die Wurzel enthält Forskolin, das die Zellen zu mehr cAMP anregt.

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Foto von Heidelbeere

Heidelbeere

(Vaccinium myrtillus)

Nur getrocknet wirkt sie arzneilich: 5 bis 10 Gramm helfen bei leichtem Durchfall, frisch ist sie einfach Obst.

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Foto von Herbstzeitlose

Herbstzeitlose

(Colchicum autumnale)

Nackte violette Blüten im Herbst, Laubblätter erst im Frühjahr — die Knolle liefert Colchicin und ist hochgiftig.

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Foto von Honigmelonen-Salbei

Honigmelonen-Salbei

(Salvia elegans)

Seine Blätter duften unverkennbar nach reifer Ananas — dazu leuchtend rote Blüten, die ebenfalls verwendet werden.

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Foto von Huflattich

Huflattich

(Tussilago farfara)

Goldgelbe Köpfe schon im März, lange vor den hufförmigen Blättern — von der Wildpflanze wird heute abgeraten.

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Foto von Hundsrose

Hundsrose

(Rosa canina)

Aus den zartrosa Heckenblüten reifen im Herbst Hagebutten mit bis zu zwei Prozent Vitamin C.

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Blühende Indische Flohsamen-Pflanze (Plantago ovata) mit schmalen Blättern und dichten eiförmigen Ähren am natürlichen Standort

Indischer Flohsamen

(Plantago ovata)

Die quellenden Samenschalen aus Indien - ein sanftes, EMA-anerkanntes Quellmittel bei chronischer Verstopfung und bei Beschwerden, die einen weichen Stuhl erfordern.

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Fächer- bis nierenförmige Blätter des Indischen Wassernabels (Centella asiatica)

Indischer Wassernabel

(Centella asiatica)

Kriechendes Tigergras aus den Feuchtgebieten Asiens: Die Triterpensaponine Asiaticosid und Madecassosid machen das Kraut traditionell zum Mittel bei kleinen Wunden und Hautreizungen, standardisierter Extrakt bei schweren Beinen.

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Historische botanische Tafel von Boswellia serrata (Indischer Weihrauch) mit belaubtem Zweig, Blüten und Fruchtdetails

Indischer Weihrauch

(Boswellia serrata)

Das aromatische Rindenharz des indischen Salaibaums - seine Boswelliasäuren werden in standardisierten Extrakten bei Arthrose und entzündlichen Gelenkbeschwerden geprüft. Ein uraltes Räucherharz mit moderner, aber noch begrenzter Studienlage.

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Foto von Indisches Basilikum

Indisches Basilikum

(Ocimum tenuiflorum)

In Indien als heilige Pflanze in Tempelhöfen gezogen: Tulsi duftet würziger und schärfer als mediterranes Basilikum.

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Foto von Ingwer

Ingwer

(Zingiber officinale)

Die Schärfe kommt von Gingerolen und Shogaolen — anerkannt ist die Anwendung bei Übelkeit und Reisekrankheit.

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Historische botanische Farbtafel des Isländischen Mooses (Cetraria islandica) aus Köhlers Medizinal-Pflanzen mit dem strauchig gegabelten, rinnig-blattartigen Flechten-Lagerkörper

Isländisches Moos

(Cetraria islandica)

Eine Flechte, kein Moos: Der schleimreiche, zugleich bittere Lagerkörper ist ein EMA-anerkanntes traditionelles Mittel zur Reizlinderung im Mund- und Rachenraum, bei trockenem Reizhusten und bei vorübergehendem Appetitmangel.

Tee
Leuchtend orangefarbene Blüten des Kalifornischen Mohns (Eschscholzia californica) mit fein zerteilten blaugrünen Blättern.

Kalifornischer Mohn

(Eschscholzia californica)

Leuchtend orangefarbener Mohn aus Kalifornien — kein Verwandter des Schlafmohns im Sinne von Opium: enthält kein Morphin. Das Kraut wird traditionell zur Linderung von leichtem nervlichem Stress und als Einschlafhilfe verwendet.

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Dunkelrote Blüten der Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) in einem Garten in Pretoria, Südafrika

Kapland-Pelargonie (Umckaloabo)

(Pelargonium sidoides)

Südafrikanische Pelargonie mit dunkelroten Blüten – ihre Wurzel liefert den Umckaloabo-Extrakt EPs 7630 zur traditionellen Linderung von Erkältungsbeschwerden.

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Foto von Karotte

Karotte

(Daucus carota subsp. sativus)

Das kräftige Orange kommt vom Beta-Carotin — die Speicherwurzel liefert außerdem Pektin, Kalium und Vitamin K1.

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Foto von Kartoffel

Kartoffel

(Solanum tuberosum)

Nur die Knolle ist essbar — grüne Stellen und Keime enthalten Solanin und gehören großzügig weggeschnitten.

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Blüten des Katzenbarts (Orthosiphon aristatus) mit den charakteristischen langen, weissen Staubblättern

Katzenbart (Indischer Nierentee, Java-Tee)

(Orthosiphon aristatus)

Tropisches Lippenblütler-Kraut mit langen, katzenbartartigen Staubblättern; das Blatt wird als Java-Tee zur Durchspülung der Harnwege getrunken.

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Foto von Klatschmohn

Klatschmohn

(Papaver rhoeas)

Papierdünne rote Blütenblätter, die oft nach wenigen Tagen abfallen — Sinnbild der Getreidefelder im Frühsommer.

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Gelb blühende Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus) mit kerzenförmigem Blütenstand

Kleinblütige Königskerze

(Verbascum thapsus L.)

Die wollig behaarte Königskerze liefert reizlindernde Blüten, die als milder Hustentee bei Erkältung und Halskratzen geschätzt werden.

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Foto von Kleines Immergrün

Kleines Immergrün

(Vinca minor)

Glänzender Bodendecker mit blauvioletten Blüten an schattigen Rändern — alle Teile gelten als giftig.

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Foto von Kletten-Labkraut

Kletten-Labkraut

(Galium aparine)

Winzige Widerhaken lassen es an Kleidung und Fell hängen bleiben — daher der Zweitname Klebkraut.

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Foto von Knoblauch

Knoblauch

(Allium sativum)

Der Geruch entsteht erst beim Zerdrücken: Aus geruchlosem Alliin wird dann schwefelhaltiges Allicin.

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Foto von Kohlrabi

Kohlrabi

(Brassica oleracea var. gongylodes)

Keine Wurzel, sondern ein verdickter Spross über der Erde: Die milde Knolle schmeckt roh am besten, samt der zarten Herzblätter.

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Foto von Kolbenfaden

Kolbenfaden

(Aglaonema commutatum)

Silbrig gemusterte Blätter, die auch mit wenig Licht auskommen — in Asien ein Glücksbringer, sein Saft reizt jedoch Haut und Schleimhaut.

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Foto von Kopfsalat

Kopfsalat

(Lactuca sativa var. capitata)

Feste, runde Köpfe aus dicht geschichteten Blättern — mit rund 95 Prozent Wasser sehr kalorienarm.

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Foto von Kornblume

Kornblume

(Centaurea cyanus)

Ihr leuchtendes Blau stammt vom Farbstoff Protocyanin und macht sie zum Schmuck vieler Teemischungen wie Lady Grey.

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Foto von Kornelkirsche

Kornelkirsche

(Cornus mas)

Gelbe Blüten lange vor dem Laub, ab August leuchtend rote Steinfrüchte für Mus und Sirup — herb-sauer und reich an Vitamin C.

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Foto von Kreuzkümmel

Kreuzkümmel

(Cuminum cyminum)

Warm und leicht bitter durch Cuminaldehyd — das Rückgrat vieler Küchen von Nordafrika bis Indien.

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Historische botanische Farbtafel der Kriechenden Quecke (Elymus repens, syn. Agropyron repens) mit Halm, Ähre und kriechendem Rhizom.

Kriechende Quecke

(Elymus repens)

Ausdauerndes Wildgras mit aggressiven weißen Ausläufern - im Garten ein hartnäckiges Unkraut, dessen gewaschenes Rhizom traditionell die Harnwege mild durchspült.

Tee
Foto von Kurkuma

Kurkuma

(Curcuma longa)

Das Orange-Gelb des Wurzelstocks färbt Hände und Töpfe dauerhaft: Curcumin gibt die Farbe und steht im Mittelpunkt der Forschung.

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Foto von Lauch

Lauch

(Allium porrum)

Milder Verwandter der Zwiebel: Der weiße Schaft aus eng gerollten Blattscheiden würzt Suppen und Eintöpfe von Herbst bis Winter.

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Botanische Farbtafel des Leins mit blühender Pflanze, Blüte, Kapselfrucht und Samen aus Köhlers Medizinal-Pflanzen

Lein

(Linum usitatissimum)

Die schleimreichen Samen quellen im Darm zu einem Gel — ein sanftes, gut belegtes Mittel bei Verstopfung.

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Foto von Liebstöckel

Liebstöckel

(Levisticum officinale)

Sein Aroma erinnert an Suppenwürze — daher der Spitzname Maggikraut; genutzt wird vor allem die Wurzel.

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Foto von Lorbeerkirsche

Lorbeerkirsche

(Prunus laurocerasus)

Die häufigste Gartenhecke Mitteleuropas — Blätter und Kerne setzen beim Zerkauen Blausäure frei.

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Foto von Maiglöckchen

Maiglöckchen

(Convallaria majalis)

Süßer Duft und weiße Glöckchen im Mai — dahinter stecken herzwirksame Glykoside, die schon in kleiner Menge gefährlich sind.

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Foto von Mais

Mais

(Zea mays)

Neben den Körnern wird der Maisbart genutzt: die feinen Griffelfäden als Tee bei Harnwegsbeschwerden.

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Foto von Mangold

Mangold

(Beta vulgaris subsp. vulgaris var. cicla)

Breite Blätter auf kräftig gefärbten Stielen: Blatt und Stiel gart man getrennt, weil sie unterschiedlich lange brauchen.

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Foto von Mariendistel

Mariendistel

(Silybum marianum)

Weiß geäderte Blätter, der Legende nach von Marias Milch — ihre Früchte liefern den Leberwirkstoff Silymarin.

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Foto von Mistel

Mistel

(Viscum album)

Kugeliger Halbschmarotzer hoch in den Baumkronen, im Winter geerntet — ihre Extrakte werden in der Krebsbegleitung erforscht.

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Foto von Mojito-Minze

Mojito-Minze

(Mentha × villosa)

Weiche, apfelig duftende Blätter — die karibische Minze, die dem Mojito ihren Namen gibt.

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Foto von Molchschwanz

Molchschwanz

(Houttuynia cordata)

Herzförmige Blätter mit auffälligem Geruch: In der chinesischen Medizin heißt das Kraut Yu Xing Cao und dient bei Atemwegsbeschwerden.

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Historische kolorierte Kupferstich-Tafel des Mönchspfeffers mit Zweig, handförmigen Blättern, blauvioletten Blütenähren und Früchten

Mönchspfeffer

(Vitex agnus-castus)

Seit der Antike Symbol der Keuschheit — heute ein evidenzbasiertes Frauenheilmittel beim prämenstruellen Syndrom.

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Gefiedertes Blatt von Moringa oleifera (Meerrettichbaum)

Moringa (Meerrettichbaum)

(Moringa oleifera)

Schnellwachsender Tropenbaum, dessen nährstoffreiche Blätter als Nahrungsergänzung beworben werden — die Humanevidenz ist jedoch begrenzt.

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Foto von Mutterkraut

Mutterkraut

(Tanacetum parthenium)

In der britischen Volksheilkunde seit dem 18. Jahrhundert zur Vorbeugung von Migräne — ein bis zwei Blätter täglich.

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Botanische Tafel der Myrrhe (Commiphora myrrha) aus Köhlers Medizinal-Pflanzen von 1897, mit beblättertem Zweig, Blüten und Früchten.

Myrrhe (Echte Myrrhe)

(Commiphora myrrha)

Das rötlich-braune Öl-Gummiharz eines dornigen Wüstenbaums - seit dem Altertum als Räucherwerk und Wundmittel geschätzt.

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Foto von Oleander

Oleander

(Nerium oleander)

Schmückt mediterrane Terrassen mit rosa Blütendolden — und zählt zu den giftigsten Zierpflanzen Europas.

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Foto von Olivenbaum

Olivenbaum

(Olea europaea)

Knorrige, jahrhundertealte Stämme prägen den Süden — genutzt werden nicht nur die Früchte, sondern auch die bitteren Blätter.

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Foto von Oregano

Oregano

(Origanum vulgare)

Erst getrocknet entfaltet das Kraut sein volles, scharf-würziges Aroma — getragen von Carvacrol und Thymol.

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Foto von Paprika

Paprika

(Capsicum annuum)

Reife rote Früchte liefern rund dreimal so viel Vitamin C wie Orangen — das Carotinoid Capsanthin sorgt für die kräftige Farbe.

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Kolorierte botanische Tafel der Passionsblume mit Blüte, Ranken und gelappten Blättern aus Curtis's Botanical Magazine

Passionsblume

(Passiflora incarnata)

Die exotische Schönheit aus Amerika — ihr Kraut beruhigt sanft bei nervöser Unruhe und unterstützt den Schlaf.

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Foto von Pastinak

Pastinak

(Pastinaca sativa)

Erst nach dem ersten Frost wird die Wurzel süß und nussig — deshalb erntet man sie vom Spätherbst bis in den Winter.

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Foto von Petersilie

Petersilie

(Petroselinum crispum)

Krause oder glatte Blätter mit rund 160 mg Vitamin C je 100 g — eines der nährstoffreichsten Küchenkräuter.

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Foto von Pfefferminze

Pfefferminze

(Mentha × piperita)

Die Pfefferminze ist eine Heil- und Gewürzpflanze aus der Gattung der Minzen, die zur Familie der Lippenblütler gehören.

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Foto von Phalaenopsis

Phalaenopsis

(Phalaenopsis spp.)

Schmetterlingsförmige Blüten, die monatelang halten — die meistverkaufte Orchidee für die Fensterbank.

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Foto von Philodendren

Philodendren

(Philodendron hederaceum)

Herzförmige, glänzende Blätter an kletternden Trieben — pflegeleicht, wegen Oxalatkristallen aber nichts zum Anknabbern.

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Foto von Polpala

Polpala

(Aerva lanata)

Ayurvedisches Steinbrecher-Kraut aus Sri Lanka: als Aufguss bei Harngrieß überliefert — und nur als kurze Kur von höchstens sieben Tagen.

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Foto von Pontischer Rhododendron

Pontischer Rhododendron

(Rhododendron ponticum)

Große violette Blütentrauben — Nektar und Honig enthalten Grayanotoxine, die Schwindel und Erbrechen auslösen können.

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Foto von Purpur-Sonnenhut

Purpur-Sonnenhut

(Echinacea purpurea)

Purpurne, herabhängende Zungenblüten um eine kegelige Mitte — Presssaft aus dem Kraut ist das bekannteste Erkältungsmittel der Gattung.

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Foto von Quitte

Quitte

(Cydonia oblonga)

Roh hart und herb, gekocht honigartig duftend: die aromatischste Frucht des Herbstes, reich an Pektin für Gelee.

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Foto von Radieschen

Radieschen

(Raphanus sativus var. sativus)

Klein, rot und scharf: Die Knolle ist schon nach wenigen Wochen erntereif — auch das Laub lässt sich essen.

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Botanische Tafel der Ratanhia (Krameria lappacea) aus Koehlers Medizinal-Pflanzen mit Zweig, Blüten und der gerbstoffreichen Wurzel.

Ratanhia

(Krameria lappacea)

Die gerbstoffreiche rote Andenwurzel - ein klassisches adstringierendes Mittel für Mund- und Zahnfleischentzündungen.

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Foto einer Rhabarber-Pflanze mit großen Blättern und roten Stielen

Rhabarber

(Rheum rhabarbarum)

Der Rhabarber — mehrjährige Knöterich-Pflanze mit säuerlichen Stielen. WICHTIG: Blätter sind durch Oxalsäure giftig, nur Stiele essbar.

GewürzTeeTinkturUmschlagRoh
Foto von Ricinus communis

Ricinus communis

(Ricinus communis)

Aus den bunt gemusterten Samen wird Rizinusöl gepresst — die Samen selbst enthalten das hochgiftige Rizin.

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Foto von Ringelblume

Ringelblume

(Calendula officinalis)

Leuchtend orange Blütenköpfe, aus denen die klassische Wundsalbe der europäischen Hausapotheke gerührt wird.

UmschlagSalbeTinkturGurgelnBad
Foto von Ritterstern

Ritterstern

(Hippeastrum vittatum)

Die getriebene Zwiebel öffnet mitten im Winter große sternförmige Blüten — hübsch im Wohnzimmer, aber in allen Teilen giftig.

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Hibiscus sabdariffa (Roselle) mit roten Kelchblättern

Roselle (Hibiskus)

(Hibiscus sabdariffa)

Aus den fleischigen Kelchblättern dieser Malvenpflanze wird der säuerlich-rote Hibiskustee bereitet, der in Studien eine leichte blutdrucksenkende Wirkung zeigte.

Tee
Foto von Rosenkohl

Rosenkohl

(Brassica oleracea var. gemmifera)

Rosenkohl bzw.

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Historische botanische Tafel der Rosenwurz (Rhodiola rosea) aus dem Atlas der Alpenflora (1882)

Rosenwurz (Rosenwurzel)

(Rhodiola rosea)

Arktisch-alpine Sukkulente mit rosenduftendem Wurzelstock – traditionelles Adaptogen, das bei vorübergehenden Stresssymptomen wie Müdigkeit und Schwäche eingesetzt wird.

TinkturTee
Foto von Rosmarin

Rosmarin

(Rosmarinus officinalis)

Nadelartige Blätter mit harzigem Duft — als Tee bei Verdauungsbeschwerden, als Badezusatz bei müden Muskeln.

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Foto von Rotbuche

Rotbuche

(Fagus sylvatica)

Glatte silbergraue Rinde und kupferrotes Herbstlaub: Aus den dreikantigen Bucheckern lässt sich ein öliges Mus pressen.

TeeUmschlagInhalationRohSalbe
Foto von Rote Bete

Rote Bete

(Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva)

Die tiefrote Knolle färbt alles, was sie berührt: Betanin gibt die Farbe, ihr Nitratgehalt brachte sie in den Sportlerküchen zu Ruhm.

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Blühender Roter Fingerhut (Digitalis purpurea) mit purpurnen Blüten im Wald.

Roter Fingerhut

(Digitalis purpurea)

Eine prächtige Waldpflanze, deren herzwirksame Glykoside die Medizin prägten – und die zugleich tödlich giftig ist.

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Foto von Rotkohl

Rotkohl

(Brassica oleracea convar. capitata var. rubra)

Rotkohl und Kabes, Rotkraut, Blaukraut, Blau- bzw.

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Foto von Rucola

Rucola

(Eruca sativa)

Gezackte Jungblätter mit scharf-nussigem Biss — die Schärfe stammt vom Senfölglykosid Glucoerucin.

RohGewürz
Rosa Blüten des Ruprechtskrauts (Geranium robertianum) in Nahaufnahme

Ruprechtskraut (Stinkender Storchschnabel)

(Geranium robertianum)

Das streng riechende, gerbstoffreiche Wildkraut der Hecken und Mauern, seit jeher Volksheilmittel bei Durchfall und Wunden.

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Foto von Saat-Hafer

Saat-Hafer

(Avena sativa)

Grünes Kraut im Sommer, reifes Korn als Flocken: Das Beta-Glucan des Hafers dämpft den Blutzuckeranstieg nach dem Essen.

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Botanische Tafel des Saat-Hohlzahns (Galeopsis segetum) von Jacob Sturm, 1796, mit gelben Blüten und behaarten Blättern.

Saat-Hohlzahn

(Galeopsis segetum)

Ein unscheinbares gelbblütiges Ackerkraut, dessen kieselsäurereiches Kraut früher als sanftes Hustenmittel bei leichten Atemwegskatarrhen genutzt wurde.

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Foto von Sanddorn

Sanddorn

(Hippophae rhamnoides)

Orangerote Beeren an dornigen Dünensträuchern: eine der vitamin-C-reichsten heimischen Früchte, oft Zitrone des Nordens genannt.

RohSalbeTeeTinkturGewürz
Foto von Sansevieria

Sansevieria

(Dracaena trifasciata)

Steife, gelb-grün gebänderte Blätter, die fast jede Vernachlässigung verzeihen — in Afrika wurden ihre Fasern zu Schnüren gedreht.

Roh
Weiße Blütendolde der Schafgarbe

Schafgarbe

(Achillea millefolium)

Bitterstoffe für die Verdauung, traditionell auch zur Wundpflege.

TeeBadUmschlag
Foto von Schlangen-Knöterich

Schlangen-Knöterich

(Bistorta officinalis)

Der schlangenartig gewundene Wurzelstock enthält bis zu 36 Prozent Gerbstoff — damit eines der stärksten pflanzlichen Adstringentien Europas.

TeeGurgelnUmschlagRohTinktur
Foto von Schlehdorn

Schlehdorn

(Prunus spinosa)

Weiße Blüten am dornigen Zweig lange vor dem Laub — die blauen Früchte werden erst nach dem Frost genießbar.

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Foto von Schneerose

Schneerose

(Helleborus niger)

Öffnet ihre weißen Blüten mitten im Winter, oft noch im Schnee — der Wurzelstock diente früher als Niespulver und ist giftig.

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Foto von blühendem Schnittlauch mit lila Blüten

Schnittlauch

(Allium schoenoprasum)

Hohle Röhrenblätter und kugelige lila Blüten, die man mitessen kann — dazu reichlich Vitamin K1.

GewürzRoh
Foto von Schnittsalat

Schnittsalat

(Lactuca sativa var. crispa)

Bildet keine festen Köpfe, sondern lockere Rosetten — man erntet Blatt für Blatt von Mai bis Oktober.

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Blühendes Schöllkraut (Chelidonium majus) mit gelben vierzähligen Blüten und gelappten Blättern.

Schöllkraut

(Chelidonium majus)

Altes Warzenmittel mit gelb-orangem Milchsaft – innerlich jedoch lebertoxisch und mit Vorsicht zu behandeln.

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Foto von Schwarze Johannisbeere

Schwarze Johannisbeere

(Ribes nigrum)

Fast schwarze Beeren in dichten Rispen, reich an Vitamin C — auch die Blätter ergeben einen eigenen Tee.

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Foto von Schwarze Tollkirsche

Schwarze Tollkirsche

(Atropa belladonna)

Süß schmeckende schwarze Beeren, benannt nach der Schicksalsgöttin Atropos — eine der gefährlichsten Giftfallen europäischer Wälder.

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Foto von Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder

(Sambucus nigra)

Duftende weiße Dolden im Juni, schwarze Beeren im Herbst — der Blütentee ist das klassische Mittel bei Erkältung.

TeeGurgelnTinkturGewürzBad
Schwarze Pfefferkörner (Piper nigrum)

Schwarzer Pfeffer

(Piper nigrum)

Tropische Kletterpflanze, deren getrocknete Früchte als Pfefferkörner weltweit als Gewürz dienen und den scharfen Wirkstoff Piperin enthalten.

GewürzRoh
Foto von Rettiche

Schwarzer Rettich

(Raphanus sativus var. niger)

Schwarze Schale, scharfes weißes Fleisch: Der Saft ist als Mittel bei träger Verdauung und Gallenbeschwerden anerkannt.

RohTeeTinktur
Foto von Schwarzes Bilsenkraut

Schwarzes Bilsenkraut

(Hyoscyamus niger)

Schon in der Antike als starkes Rauschmittel gefürchtet — eines der giftigsten heimischen Nachtschattengewächse.

TinkturInhalationRoh
Foto von Schwertfarn

Schwertfarn

(Nephrolepis exaltata)

Bogig herabhängende Wedel für Ampeln und Badezimmer — er braucht Feuchtigkeit und ist für Hund und Katze ungiftig.

Roh
Foto von Silber-Weide

Silber-Weide

(Salix alba)

Aus ihrer Rinde stammt das Salicin — der pflanzliche Vorläufer der Acetylsalicylsäure.

TeeTinkturBadUmschlag
Foto von Sommer-Bohnenkraut

Sommer-Bohnenkraut

(Satureja hortensis)

Heißt Bohnenkraut, weil es traditionell zu Hülsenfrüchten gehört — scharf-würzig durch Carvacrol und Thymol.

GewürzTeeGurgelnUmschlagÄtherisches ÖlTinktur
Foto von Sommerlinde

Sommerlinde

(Tilia platyphyllos)

Blüht zwei bis vier Wochen früher als die Winterlinde — beide liefern denselben klassischen Schwitztee.

TeeBadTinkturGurgeln
Foto von Spinat

Spinat

(Spinacia oleracea)

Der Ruf als Eisenwunder beruht auf einem alten Messfehler — kurzes Blanchieren senkt die Oxalsäure spürbar.

Roh
Foto von Spitzlappiger Frauenmantel

Spitzlappiger Frauenmantel

(Alchemilla vulgaris)

Gefaltete Blätter, in deren Mitte morgens Tautropfen glitzern — im Mittelalter fast magisch, heute ein gerbstoffreicher Tee.

TeeGurgelnUmschlagBadTinktur
Foto von Spitzwegerich

Spitzwegerich

(Plantago lanceolata)

Das Erste-Hilfe-Kraut vom Wegrand: frisch zerquetscht auf den Insektenstich, getrocknet als Tee bei Husten.

TeeGurgelnUmschlagTinktur
Botanische Tafel des Stechenden Mäusedorns (Ruscus aculeatus) mit blattartigen Phyllokladien, Blüten und roten Beeren.

Stechender Mäusedorn

(Ruscus aculeatus)

Immergrüner Stachelstrauch mit blattartigen Sprossen und roten Beeren; sein Rhizom stärkt traditionell die Venen bei schweren, müden Beinen.

Tinktur
Foto von Stevia

Stevia

(Stevia rebaudiana)

Die Guaraní nannten sie süßes Kraut: Ihre Blätter schmecken 200- bis 300-mal süßer als Zucker, ganz ohne Kalorien.

RohTeeGewürz
Foto von Stieleiche

Stieleiche

(Quercus robur)

Die im Frühjahr geschälte junge Rinde zählt mit bis zu 20 Prozent Gerbstoff zu den stärksten Adstringentien.

TeeGurgelnBadUmschlagTinkturNur äußerlich anwenden
Botanische Farbtafel des Süßholzes mit blühendem Spross, gefiederten Blättern und Wurzel aus Köhlers Medizinal-Pflanzen

Süßholz

(Glycyrrhiza glabra)

Die süße Wurzel lindert traditionell Husten und Magenbeschwerden — wegen ihres Glycyrrhizins aber nur kurzzeitig anzuwenden.

Tee
Foto von Tagetes patula

Tagetes

(Tagetes patula)

Klassische Beetnachbarin von Tomaten: Ihre Wurzeln geben Stoffe ab, die Wurzelälchen im Boden zurückdrängen.

RohTeeUmschlagBadGewürzÄtherisches Öl
Blühender Zweig von Camellia sinensis (Teestrauch) mit weißer Blüte

Teestrauch

(Camellia sinensis)

Immergrüner Strauch, aus dessen Blättern grüner, schwarzer und weißer Tee gewonnen wird.

Tee
Foto von Tomate

Tomate

(Solanum lycopersicum)

Die Tomate, in Österreich sowie in Südtirol auch der Paradeiser bzw.

RohGewürz
Historische botanische Tafel der Traubensilberkerze (Cimicifuga/Actaea racemosa) mit Wurzelstock, gefiederten Blättern und langer weißer Blütentraube, aus John Torreys Flora des Staates New York (1843)

Traubensilberkerze

(Actaea racemosa)

Der schwarze Wurzelstock einer nordamerikanischen Waldpflanze mit weißen Blütenkerzen - traditionell bei Wechseljahresbeschwerden wie Schwitzen, Schlafstörungen und nervöser Reizbarkeit, jedoch mit seltenen, ernsten Leberwarnungen.

Tinktur
Foto von Verpiss-dich-Pflanze

Verpiss-dich-Pflanze

(Plectranthus caninus)

2001 als Katzenschreck vermarktet — belastbare Studien fehlen, Verbraucherschützer hielten die Werbung für irreführend.

RohNur äußerlich anwenden
Foto von Virginische Zaubernuss

Virginische Zaubernuss

(Hamamelis virginiana)

Blüht ungewöhnlich spät, von September bis November, mit schmalen gelben Fäden — Rinde und Blätter pflegen gereizte Haut.

UmschlagTinkturBadGurgelnSalbeNur äußerlich anwenden
Foto von Vogelbeere

Vogelbeere

(Sorbus aucuparia)

Orangerote Beerentrauben im Herbst: Erntereif werden sie erst nach dem ersten Frost, roh sind sie schwer bekömmlich.

TeeGurgelnGewürzUmschlagRoh
Botanische Tafel der Vogelmiere (Stellaria media) mit blühendem Sprossende, Frucht, Blüte und Samen

Vogelmiere

(Stellaria media)

Das vitaminreiche Wildkraut, das fast ganzjährig wächst und seit jeher juckende Haut kühlt.

RohSalbeUmschlagTeeTinkturBad
Foto von Wald-Erdbeere

Wald-Erdbeere

(Fragaria vesca)

Winzige Früchte mit ungleich intensiverem Duft als die Gartenerdbeere — auch die Blätter ergeben einen Tee.

TeeGurgelnRohTinktur
Foto von Waldkiefer

Waldkiefer

(Pinus sylvestris)

Kenntlich an der rötlich-orangen Rinde im oberen Stamm — junge Triebe und Nadelöl befreien die Atemwege.

InhalationBadTeeÄtherisches ÖlUmschlag
Foto von Waldmeister

Waldmeister

(Galium odoratum)

Erst beim Antrocknen entsteht der Heuduft, der die Maibowle prägt — verantwortlich ist das enthaltene Cumarin.

TeeUmschlagGewürz
Weiße Doldenblüten und gefiederte Blätter des Wasserschierlings (Cicuta virosa).

Wasserschierling

(Cicuta virosa)

Eine der tödlichsten Pflanzen Europas – schon ein Bissen der Wurzelknolle kann durch Cicutoxin heftige Krämpfe auslösen.

Salbe
Foto von Wechselblättriges Zyperngras

Wechselblättriges Zyperngras

(Cyperus alternifolius)

Eine Sumpfpflanze aus der Familie der Sauergrasgewächse, kultiviert als dekorative, schirmförmige Zimmerpflanze.

RohNur äußerlich anwenden
Foto von Weihnachtsstern (Pflanze)

Weihnachtsstern (Pflanze)

(Euphorbia pulcherrima)

Die roten „Blütenblätter“ sind gefärbte Hochblätter, keine Blüten — der milchige Saft reizt Haut und Augen.

RohUmschlagTinkturTeeBad
Blühende Weinraute (Ruta graveolens) mit blaugrünen gefiederten Blättern und gelben Blüten.

Weinraute

(Ruta graveolens)

Uralte Schutz- und Heilpflanze mit strengem Duft – heute wegen Giftigkeit und Phototoxizität nur noch historisch interessant.

TeeUmschlagGewürz
Botanische Tafel der Weinrebe (Vitis vinifera) mit Blättern, Blütenrispe und Traube aus Köhler's Medizinal-Pflanzen.

Weinrebe (Rote Weinrebe)

(Vitis vinifera)

Das rote Herbstlaub der Weinrebe stärkt die Venen - anerkannt bei chronischer Venenschwäche mit schweren, müden Beinen.

TinkturRoh
Botanische Tafel der Weißen Taubnessel (Lamium album) mit weißen Lippenblüten und gezähnten Blättern, Jacob Sturm 1796.

Weiße Taubnessel

(Lamium album)

Die sanfte Schwester der Brennnessel: weiße Lippenblüten, die seit jeher Schleimhäute beruhigen.

TeeGurgelnTinkturUmschlagBadRoh
Foto von Weißer Germer

Weißer Germer

(Veratrum album)

Wird beim Wurzelgraben immer wieder mit dem Gelben Enzian verwechselt — mit teils tödlichem Ausgang.

RohInhalationSalbeTinkturNur äußerlich anwenden
Foto von Weißkohl

Weißkohl

(Brassica oleracea convar. capitata var. alba)

Der feste weiße Kopf hält den ganzen Winter: roh als Krautsalat, milchsauer vergoren als Sauerkraut, als Blattauflage ein altes Hausmittel.

RohUmschlagGewürz
Blühende Wermutpflanze (Artemisia absinthium) mit silbrig-grauem Laub und gelblichen Blütenköpfchen.

Wermut

(Artemisia absinthium)

Eine der bittersten Heilpflanzen — klassisches Magenbittermittel mit thujonbedingter Vorsicht aus der Absinth-Geschichte.

TeeTinkturGewürz
Foto von Wilde Karde

Wilde Karde

(Dipsacus fullonum)

Ihre stacheligen Köpfe rauten jahrhundertelang Wollstoff auf — daher der Name; heute steht die Wurzel im Mittelpunkt.

TinkturTeeSalbe
Foto von Wilde Malve

Wilde Malve

(Malva sylvestris)

Blätter und Blüten stecken voller Schleimstoffe, die sich wie ein Film über gereizte Schleimhäute legen.

GurgelnTee
Foto von Wildes Stiefmütterchen

Wildes Stiefmütterchen

(Viola tricolor)

Dreifarbige Blüten in Violett, Gelb und Weiß — Tee und Bäder gehören zur alten Anwendung bei unreiner Haut.

TeeBadUmschlagTinkturSalbeRoh
Foto von Winterlinde

Winterlinde

(Tilia cordata)

So heiß wie möglich getrunken: Lindenblütentee ist der klassische Schwitztee zu Beginn einer Erkältung.

TeeBadTinkturInhalation
Foto von Wirsing

Wirsing

(Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda)

Wirsing, in Österreich Kohl und in der Schweiz Wirz genannt, ist ein Kopfkohl und eine Kulturvarietät des Gemüsekohls.

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Foto von Wurzelpetersilie

Wurzelpetersilie

(Petroselinum crispum subsp. tuberosum)

Kräftige weiße Pfahlwurzel statt Blattwerk: Mit rund 130 mg Vitamin C zählt sie zu den reichsten Wurzelgemüsen.

GewürzTeeRohBad
Foto von Zamioculcas zamiifolia

Zamioculcas zamiifolia

(Zamioculcas zamiifolia)

Dick-fleischige, glänzende Fiederblätter, die wochenlange Trockenheit verzeihen — die genügsamste Zimmerpflanze überhaupt.

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Foto von Zimmer-Alpenveilchen

Zimmer-Alpenveilchen

(Cyclamen persicum)

Zurückgebogene Blüten über marmorierten Blättern von Oktober bis März — die Knolle darunter ist giftig.

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Foto von Zitronengras

Zitronengras

(Cymbopogon citratus)

Der Zitronenduft kommt nicht von Zitrusfrüchten, sondern vom Citral im ätherischen Öl der schmalen Halme.

TeeÄtherisches ÖlGewürzInhalationBad
Foto von Zitronenmelisse

Zitronenmelisse

(Melissa officinalis)

Ein zerriebenes Blatt duftet sofort nach Zitrone — in der Volksmedizin heißt sie darum auch Nervenkraut.

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Foto von Zitronenstrauch

Zitronenstrauch

(Aloysia citrodora)

Ein Streifen über die schmalen Blätter genügt für intensiven Zitronenduft — als Aufguss traditionell bei Unruhe und Einschlafproblemen.

TeeÄtherisches ÖlGewürzTinktur
Foto von Zucchini

Zucchini

(Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina)

Wird jung geerntet, solange Schale und Kerne weich sind — auch die gelben Blüten lassen sich füllen und braten.

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Foto von Zuckererbse

Zuckererbse

(Pisum sativum convar. saccharatum)

Wird samt Hülse gegessen: Die dickwandigen Schoten knacken frisch vom Strauch und schmecken ausgesprochen süß.

Roh
Foto von Zwiebel

Zwiebel

(Allium cepa)

Beim Anschneiden setzt der schichtige Speicherkörper Schwefelverbindungen frei: Küchenklassiker und altes Hausmittel bei Husten.

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