Donum ∞ Dei
Foto von Echter Sellerie

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Echter Sellerie

Vorsicht

Celeriac · (Apium graveolens var. rapaceum)

Doldenblütler (Apiaceae)

Beschreibung

Die knollige, rundliche Wurzel dieser Sellerie-Kulturform aus der Familie der Doldenblütler wird im Herbst geerntet und unterscheidet sich damit deutlich von der stängelbildenden Stangensellerie-Variante derselben Art. Roh geraspelt als Crudité, in Salaten oder als klassische Céleri rémoulade liefert die Knolle nennenswerte Mengen an Vitamin K, Folsäure und Ballaststoffen; gekocht oder püriert dient sie als Gemüse oder Suppengrundlage, wobei die Phthalide 3-n-Butylphthalid und Sedanenolid für das typische Aroma sorgen. Volksmedizinisch wird ein Aufguss aus geriebener Knolle als mild harntreibendes Mittel bei Wassereinlagerungen überliefert, klinische Belege dafür fehlen jedoch. WARNHINWEIS: Knollensellerie zählt zu den häufigsten Nahrungsmittelallergenen Mitteleuropas und ist in der EU kennzeichnungspflichtig; Kreuzreaktionen mit Birken- und Beifußpollen sind klinisch relevant. Wegen enthaltener Furanocumarine sind bei großen frischen Mengen und anschließender Sonnenexposition theoretisch phototoxische Hautreaktionen möglich.

  • RohWurzelInnerlichVolksmedizin

    Rohe Knollensellerie als Crudité, in Salaten oder als Remoulade (Céleri rémoulade). Reich an Vitamin K, Vitamin C, Folsäure und Ballaststoffen. Fördert Verdauung und Darmgesundheit durch Inulin-ähnliche Fructo-Oligosaccharide.

    Quellen: [1] [5]

  • GewürzWurzelInnerlichVolksmedizin

    Gekochte, gedünstete oder pürierte Knolle als Gemüse oder Suppen-Grundlage. Enthält 3-n-Butylphthalid und Sedanenolid, die für das charakteristische Sellerie-Aroma verantwortlich sind und leicht karminative (blähungswidrige) Wirkung haben.

    Anleitung & Dosierung

    Quellen: [2] [5]

  • TeeWurzelInnerlichVolksmedizin

    Aufguss aus geriebener oder getrockneter Sellerie-Knolle volksmedizinisch als mild diuretisches Mittel bei Wassereinlagerungen und zur Unterstützung der Nierenfunktion eingesetzt. Spezifische klinische Evidenz für die Knolle fehlt; Wirkung beruht auf traditionellem Gebrauch.

    Anleitung & Dosierung

    2–4 g getrocknete geriebene Knolle mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen.

    Trockenmenge
    24 g
    Anwendungen/Tag
    2×

    Quellen: [1] [5]

  • RohWurzelInnerlichVolksmedizin

    Regelmäßiger Knollensellerie-Konsum in der Volksmedizin als blutdruckunterstützend beschrieben. Phthalide können glatte Gefäßmuskulatur entspannen. Hinweis: Evidenz für die Knolle (rapaceum) ist schwach; Phthalid-Studien beziehen sich primär auf Sellerie-Samen und Celery-Seed-Extrakt.

    Quellen: [2] [4]

  • RohWurzelInnerlichVolksmedizin

    Volksmedizinisch gilt Knollensellerie als leberstärkend und die Galleproduktion fördernd (cholagog). Polyphenole (Chlorogensäure, Caffeic acid) und Antioxidantien tragen zu hepatoprotektiven Effekten bei, die für Apium graveolens in vitro belegt sind.

    Quellen: [3] [5]

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Quelle: Helga und Margarete Langerhorst, Mein gesunder Naturgarten (eigene Kuration)

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