Donum Dei

🌱 Was ist Permakultur?

Permakultur ist die Kunst, Pflanzen so zu kombinieren, dass sie sich gegenseitig stärken — wie in einem natürlichen Wald. Statt einzelner Reihen mit Monokultur arbeitet man mit kleinen Pflanzen-Gemeinschaften, in denen jede Pflanze eine Funktion erfüllt.

Inspiriert von Sepp Holzer (Tirol, Permakultur-Pionier), Bill Mollison (Tasmanien, Erfinder des Begriffs „Permaculture"), und Toby Hemenway (USA, „Gaia's Garden").

Die 7 Funktionen

Stickstoff-Fixierer

Hülsenfrüchte (Bohne, Erbse, Klee) holen Stickstoff aus der Luft und düngen den Boden gratis.

Schädlings-Abwehr

Aromatische Pflanzen wie Tagetes, Knoblauch, Basilikum vertreiben Schadinsekten.

Bodendecker

Kürbis, Kapuzinerkresse beschatten den Boden, halten ihn feucht und unterdrücken Unkraut.

Bestäuber-Magnet

Borretsch, Lavendel, Ringelblume locken Bienen + Hummeln an für bessere Ernten.

Nährstoff-Sammler

Beinwell und Brennnessel ziehen Nährstoffe aus 1.5 m Tiefe nach oben — als Mulch beste Düngung.

Hohe Schicht

Hoch (Mais, Sonnenblume), Mittel (Tomate), Niedrig (Salat) — alle nutzen dasselbe Beet optimal.

Mikroklima-Schöpfer

Steine speichern Wärme, hohe Pflanzen geben Windschutz — schafft Wohlfühl-Zonen für empfindliche Arten.

3 Sepp-Holzer-Prinzipien

  1. 1.

    Vielfalt statt Reihen

    Polykultur ist stabiler als Monokultur.

  2. 2.

    Multifunktional denken

    Jede Pflanze sollte 2-3 Funktionen erfüllen.

  3. 3.

    Beobachten vor Eingreifen

    Die Natur weiß meist, was sie tut.