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Gartenbohne
Vorsicht🐾Phaseolus vulgaris · (Phaseolus vulgaris var. nanus)
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Beschreibung
Kompakt, ohne Rankhilfe und meist nur kniehoch wachsend, liefert die Buschbohnenform der Gartenbohne (Fabaceae) von Juli bis Oktober ihre grünen Hülsen. Roh sind sowohl Hülsen als auch reife Samen wegen des Lektins Phytohämagglutinin (Phasin) grundsätzlich giftig und müssen mindestens zehn Minuten sprudelnd durchgekocht werden. Gut gegart liefern die Hülsen Ballaststoffe, Folsäure und Eisen, während die getrockneten Samen mit dem Speicherprotein Phaseolin zu einer der wichtigsten pflanzlichen Eiweißquellen der bäuerlichen Küche wurden. Aus den samenfreien, getrockneten Hülsen bereitete Tees sind von der Kommission E als mild harntreibendes Mittel bei leichten Harnwegsbeschwerden anerkannt, in der Volksmedizin wurden sie zudem – wissenschaftlich nicht bestätigt – bei Gicht eingesetzt. Klassisch begleitet Bohnenkraut das Kochen, da sein ätherisches Öl überlieferten Blähungen vorbeugen soll.
Grüne Bohnen (junges Hülsengemüse) sind ein vielseitiges Küchen-Gemüse: blanchiert, gedämpft, in Eintöpfen oder als Salat zubereitet. Pro 100 g frische grüne Bohne liefern sie ca. 36 kcal, 2,7 g Ballaststoffe, Vitamin K (43 µg), Vitamin C, Mangan und Eisen. Als Trockenbohne (ausgereifte Samen) steigt der Proteingehalt auf ca. 10 g/100 g (gekocht). ACHTUNG: Rohe, unreife oder ausgereifte Bohnen sind IMMER toxisch (Phasin/Phytohämagglutinin) — ausschließlich gut durchgegart verzehren (min. 10 Minuten kochen).
Anleitung & Dosierung
Getrocknete, samenfreie Bohnenhülsen (Phaseoli fructus sine semine) gelten als Arzneipflanze nach Kommission E und EMA-HMPC: anerkanntes traditionelles Mittel bei leichten Harnwegsbeschwerden, zur Durchspülung der Harnwege und zur Erhöhung der Urinproduktion (schwach diuretisch). Kommission E (BGA, 1986) empfiehlt unterstützend bei dysurischen Beschwerden. Tagesgesamtdosis 5–15 g getrocknete Hülsen als Tee-Aufguss, verteilt auf mehrere Gaben. Anwendung maximal 2 Wochen ohne ärztliche Abklärung. Nicht geeignet für Kinder unter 18 Jahren oder bei kardialen/renalen Ödemen.
Anleitung & Dosierung
2,5 g getrocknete Bohnenschalen mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. 2–6 Tassen täglich trinken, begleitend viel Wasser (min. 2 Liter/Tag) zur Harndurchspülung.
- Trockenmenge
- 2.5–2.5 g
- Anwendungen/Tag
- 4×
- Max. Anwendungsdauer
- 2 Wochen
Ausgereifte Trockenbohnen (Samen) sind eine bedeutende pflanzliche Proteinquelle: ca. 21–25 g Protein pro 100 g Trockenbohne, biologische Wertigkeit steigt bei Kombination mit Getreide (komplementäre Aminosäuren). Enthalten Eisen (ca. 6 mg/100 g), Folsäure (ca. 394 µg/100 g), Magnesium und Zink. Das Phaseolin-Protein macht ca. 40–50 % des Samenstickstoffs aus. Traditionell wichtig als sättigendes Grundnahrungsmittel und Fleischersatz in Hülsenfrucht-betonten Ernährungsweisen (Mittelmeerküche, Volksküche). Immer gut durchgegart verzehren.
In der Volksmedizin Mitteleuropas wurden Bohnenschalen-Tees traditionell auch bei Gicht und rheumatischen Beschwerden eingesetzt — Volksüberlieferung ohne klinische Bestätigung. Die angenommene Wirkung beruht auf der mild diuretischen Wirkung (Ausschwemmung von Harnsäure) sowie dem Flavonoid-Gehalt der Schalen. Kommission E sieht für diese Indikationen keine belegte Wirksamkeit.
Anleitung & Dosierung
Bohnen sind reich an Ballaststoffen (ca. 6–9 g/100 g Trockenbohne, gekocht), die präbiotisch wirken und das Darmmikrobiom fördern. Enthaltene Oligosaccharide (Raffinose, Stachyose) können bei empfindlichen Personen zu Blähungen führen — gründliches Garen und Kombination mit Bohnenkraut (Satureja) verringern diesen Effekt traditionell. Antioxidativ wirkende Polyphenole (Quercetin, Kaempferol, Anthocyane in dunklen Sorten) tragen zum Schutz vor oxidativem Stress bei.
Bohnenkraut (Satureja hortensis) ist der klassische Begleit-Zusatz beim Kochen von Bohnen — nicht nur als Gewürz, sondern auch weil ätherische Öle des Bohnenkrauts traditionell zur Reduktion der bohnentypischen Blähwirkung (Oligosaccharide) gelten. Diese Nutzung ist volksmedizinisch überliefert und nicht klinisch belegt, jedoch tief in der mitteleuropäischen Küchenpraxis verwurzelt. Hier ist die Bohne das Lebensmittel, das mit dem Kraut kombiniert wird.
Bohnen liefern nennenswerte Mengen an B-Vitaminen, insbesondere Folat (Folsäure): ca. 394 µg/100 g (Trockenbohne, roh) — einer der höchsten Werte unter Gemüsearten. Folat ist essenziell für Zellteilung, DNA-Synthese und die Entwicklung des Neuralrohrs in der Schwangerschaft. Auch Vitamin B2, B6 und Vitamin E sind vertreten. Der Vitamin-K-Gehalt junger grüner Bohnen (ca. 43 µg/100 g) unterstützt die Blutgerinnung und Knochengesundheit.
ACHTUNG — ROHGIFTIGKEIT: Rohe Bohnen (Hülsen UND Samen) enthalten Phytohämagglutinin (PHA, 'Phasin'), ein hitzlabiles Lectin. Bereits 4–5 rohe eingeweichte rote Kidneybohnen-Samen können eine akute Vergiftung auslösen (Übelkeit, heftiges Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe; Symptome treten 1–3 Stunden nach Verzehr auf). Grüne Gartenbohnen enthalten PHA in niedrigerer Konzentration als rote Kidneybohnensorten, sind aber ebenfalls roh giftig. IMMER vollständig durchgaren: grüne Bohnen min. 10 Minuten in sprudelndem Wasser kochen; Trockenbohnen 12 Stunden einweichen, Einweichwasser verwerfen, dann mind. 30 Minuten kochen. Kochwasser/Einweichwasser nicht verwenden — PHA ist wasserlöslich. Küchengeräte wie Slow Cooker / Schongarer mit Temperaturen unter 100 °C können das Toxin NICHT ausreichend inaktivieren — daher keine Trockenbohnen unvorgekocht im Slow Cooker. Für Hunde und Katzen giftig: Rohe Bohnen enthalten Phasin (ein Lektin), das auch bei Hund und Katze Erbrechen und Durchfall auslöst. CliniTox: stark giftig ++. Gekochte Bohnen sind unbedenklich.
Gut gegarte Bohnen sind in Schwangerschaft und Stillzeit unbedenklich — wertvolle Folat-, Eisen- und Proteinquelle. Bohnenschalentee (medizinische Anwendung) gemäß EMA-HMPC-Monographie nicht für Schwangere und Stillende empfohlen — Sicherheitsdaten fehlen. Rohe Bohnen strikt meiden.
Gegarte Bohnen als Lebensmittel unbedenklich. Medizinische Bohnenschalen-Tees in Stillzeit meiden (keine Sicherheitsdaten laut EMA-HMPC).
Gut durchgegarte grüne Bohnen als Beikostgemüse ab ca. 8–10 Monaten geeignet (als Mus). Medizinische Bohnenschalen-Tees laut EMA-HMPC nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren — Sicherheitsdaten fehlen. Rohe Bohnen für Kinder besonders gefährlich — strikt meiden.
Wechselwirkungen
Antikoagulanzien (Vitamin-K-Antagonisten, z. B. Phenprocoumon, Warfarin)
Grüne Bohnen enthalten Vitamin K (ca. 43 µg/100 g). Bei großen Verzehrmengen kann ein erhöhter Vitamin-K-Spiegel die gerinnungshemmende Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten abschwächen. Relevant nur bei sehr hohem Bohnenverzehr — bei normalem Speiseverzehr klinisch kaum bedeutsam.
Kontraindikationen
- Rohe Bohnen (Hülsen und Samen) jeglicher Art — Rohverzehr strikt verboten.
- Bohnenschalen-Tee bei Ödemen durch Herz- oder Niereninsuffizienz — Durchspülungstherapie kontraindiziert.
- Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Phaseolus-vulgaris-Inhaltsstoffen.
Erntet wird: Hülsen und Bohnen
- Tageszeit:
- Grüne Bohnen: Morgens oder früh am Abend ernten — Hülsen sind kühler und praller. Regelmäßige Ernte alle 2–3 Tage verlängert die Tragdauer der Pflanze erheblich; nicht geerntete Hülsen verholzen und hemmen weitere Blütenbildung.
- Trocknung:
- Frische grüne Bohnen: Ohne Trocknung verwenden (Kühlschrank max. 3–5 Tage). Zur Herstellung von Bohnenschalen-Tee: ausgereifte, aber noch grüne bis gelb-verblassende Hülsen abpflücken, Samen entfernen, Schalen in dünnen Lagen bei 40–50 °C oder an luftigem, schattigem Platz trocknen bis zur Brüchigkeit. Trockenware luftdicht in dunkler, kühler Dose aufbewahren (bis 1 Jahr haltbar).
- Lagerung:
- 1 Monate — Frische grüne Bohnen: ungewaschen im Kühlschrank im Gemüsefach, max. 3–5 Tage. Nicht neben ethylenabgebenden Früchten (Äpfel, Tomaten) lagern. Blanchiert einfrierbar (bis 12 Monate).
- Tageszeit:
- Trockenbohnen (ausgereifte Samen): Ernte, wenn die Hülsen vollständig abgetrocknet und braun sind, die Körner beim Schütteln rasseln. An trockenem Tag ernten; Stangen/Pflanzen ausreißen und auf luftiger Fläche zum Nachtrocknen aufhängen. Erst dreschen, wenn Hülsen vollkommen trocken.
- Trocknung:
- Nach der Ernte: Pflanzen 2–3 Wochen kopfüber in trockenem, belüftetem Raum aufhängen. Samen aus Hülsen dreschen, reinigen und bei Raumtemperatur vollständig austrocknen lassen. Feuchtigkeit über 14 % fördert Schimmel. In luftdichten Gläsern oder Säcken dunkel und kühl lagern.
- Lagerung:
- 24 Monate — Trockenbohnen (Samen): luftdicht, dunkel und kühl (unter 15 °C), trocken. Haltbarkeit 2–3 Jahre bei optimaler Lagerung. Auf Schädlingsbefall (Bohnenkäfer) prüfen.
- Phytohämagglutinin (PHA / Phasin)SonstigeAnteil: 0,2-3 % (sortentypisch variabel)Samen
Hitzlabiles Lektin (Glycoprotein) — Haupt-Schutzstoff der Bohne gegen Fraßfeinde. Agglutiniert Erythrozyten und schädigt die Darmschleimhaut (Hemmung der Nährstoffaufnahme). Rote Kidneybohnen enthalten die höchsten Konzentrationen; grüne Gartenbohnen deutlich weniger. Vollständige Inaktivierung durch Kochen (min. 10 min in sprudelndem Wasser) — nicht durch Slow-Cooker-Temperaturen.
- PhaseolinSonstigeAnteil: 40-50 % des SamenstickstoffsSamen
Haupt-Speicherprotein der Gartenbohne (Vicilin-Typ); macht den Großteil des Proteingehalts aus. Enthält alle essenziellen Aminosäuren, ist aber arm an schwefelhaltigen Aminosäuren (Methionin, Cystein) — biologische Wertigkeit steigt durch Kombination mit Getreide (komplementäre Proteine). Zeigt in Laborstudien antioxidative und genprotektive Eigenschaften.
- Quercetin & Kaempferol (Flavonol-Glycoside)FlavonoidAnteil: variabel, je nach SorteSamen
Hauptflavonoide der Gartenbohne — antioxidativ, antiinflammatorisch und zytoprotektiv (Laborstudien). Quercetin-3-O-Glucosid und Kaempferol-Glycoside in Schalen und Samen nachgewiesen. Anthocyane (Delphinidin, Petunidin, Malvidin in dunklen/roten Sorten) tragen zum antioxidativen Potenzial bei. Garer und Lagerung reduzieren den Gehalt.
- Phaseolin-PhytoalexinePhenolsäureAnteil: Spuren (stressinduziert)Frucht
Sekundäre Schutzsubstanzen (Pterocarpan-Typ), die in Hülsen und Blättern bei Pathogenbefall oder mechanischem Stress gebildet werden. Im Bohnenschalen-Tee (Phaseoli fructus sine semine) nachgewiesen; als eines der wirksamen Prinzipien des milden Diuretikums diskutiert. Nicht zu verwechseln mit dem Speicherprotein Phaseolin.
- Ballaststoffe (Zellulose, Hemizellulose, Pektin)PolysaccharidAnteil: 2,7 % (grüne Bohne) / 6-9 % (Trockenbohne, gekocht)Samen
Mischung aus löslichen (Pektin — präbiotisch, cholesterinmodifizierend) und unlöslichen Ballaststoffen (Zellulose — Darmmotilität). Oligosaccharide (Raffinose, Stachyose) sind unverdaulich und werden im Dickdarm fermentiert — führen bei empfindlichen Personen zu Blähungen. Gutes Garen und Einweichwasser-Verwerfen reduziert Oligosaccharid-Gehalt.
- Folsäure (Vitamin B9)VitaminAnteil: 394 µg/100 g (Trockenbohne, roh)Samen
Außergewöhnlich hoher Folatgehalt — Bohnen gehören zu den besten pflanzlichen Folatquellen. Essentiell für DNA-Synthese, Zellteilung und Neuralrohrschluss (Schwangerschaft). Hitzeempfindlich: Kochverlust 30–60 %. Grüne Bohnen enthalten ca. 33 µg/100 g (frisch), Trockenbohnen deutlich mehr.
- Eisen & Mineralstoffe (Fe, Mg, Zn, K)MineralstoffAnteil: Fe: 1 mg/100 g (grün) / 6 mg/100 g (trocken)Samen
Trockenbohnen sind eine bedeutende Nicht-Hämeisen-Quelle; die Bioverfügbarkeit wird durch gleichzeitig enthaltene Phytinsäure und Tannine reduziert, aber durch Vitamin-C-reiche Beikost verbessert. Magnesium (ca. 60 mg/100 g, trocken gekocht), Zink und Kalium tragen zur Herzfunktion, Muskelkontraktion und Immunabwehr bei.
- Kieselsäure (Silicium)MineralstoffAnteil: Spuren (in Hülsen)Frucht
Bohnenschalen (Phaseoli fructus sine semine) enthalten neben Flavonoiden und Aminosäuren auch Kieselsäure — wird als beitragendes Prinzip des milden harntreibenden Effekts des Bohnenschalen-Tees angesehen (funktionell ähnlich wie Schachtelhalm). Klinisch nicht belegt.
- [3]MonographieBGA Kommission E Monographie — Phaseoli fructus sine semine (Samenfreie Gartenbohnenhülsen), BAnz Nr. 50, 13.03.1986(abgerufen: 2026-05-22)
- [4]MonographieEMA HMPC — Community herbal monograph on Phaseolus vulgaris L., fructus sine semine (traditional use, 2014)(abgerufen: 2026-05-22)
- [5]MonographieUSDA FoodData Central — Beans, snap, green, raw (FDC search: Phaseolus vulgaris)(abgerufen: 2026-05-22)
- [6]MonographiePlants For A Future (PFAF) — Phaseolus vulgaris database entry(abgerufen: 2026-05-22)
- [7]MonographiePolyphenol-Rich Dry Common Beans (Phaseolus vulgaris L.) and Their Health Benefits — PMC5713300(abgerufen: 2026-05-22)
- [8]MonographieArzneipflanzen-Lexikon — Gartenbohne (Phaseolus vulgaris)(abgerufen: 2026-05-22)
- [9]MonographieCliniTox Giftpflanzen — Phaseolus vulgaris L.: stark giftig ++ (Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Universität Zürich)(abgerufen: 2026-08-10)
- [1]WikipediaGartenbohne (Wikipedia DE)(abgerufen: 2026-05-22)
- [2]WikipediaPhaseolus vulgaris (Wikipedia EN)(abgerufen: 2026-05-22)
🤝 Permakultur-Partner
Diese Pflanze ist in deinem Garten ein/e:
✨ Beste Symbiose-Partner
- 🌿 Echter Sellerie Klassische Mischkultur: Bohne düngt, Sellerie nutzt den Stickstoff.
- 🌿 Echter Sellerie Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🌿 Mangold Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🌿 Gurke Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🌿 Gartenkürbis Buschbohne düngt mit Stickstoff, Kürbis beschattet Bohnen-Boden.
- 🌿 Sommer-Bohnenkraut Bohnenkraut stärkt Bohnen und hält Schwarze Bohnenlaus fern.
- 🌿 Aubergine Buschbohne hält Kartoffelkäfer-Verwandte von Aubergine fern.
- 🌿 Kartoffel Buschbohne hält Kartoffelkäfer fern (klassische Bauernregel).
- 🌿 Mais Buschbohne fixiert Stickstoff für den hungrigen Mais.
⚠️ Besser nicht zusammen pflanzen
- 🥬 Zwiebel Zwiebel und Bohne hemmen sich gegenseitig.
- 🥬 Knoblauch Klassischer Mischkultur-Partner.
📦 In diesen Pflanz-Sets:
Quelle: Helga und Margarete Langerhorst, Mein gesunder Naturgarten (eigene Kuration) | Klassische Mischkultur-Tradition (Three Sisters, Bauernregel)