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Gemeines_Gänsefingerkraut
Argentina anserina · (Potentilla anserina)
Rosengewächse (Rosaceae)
Beschreibung
Beschreibung für Gemeines_Gänsefingerkraut folgt — siehe Wikipedia-Artikel.
- TeeKrautige TeileInnerlichKommission E
Aufguss aus dem Kraut bei leichten, akuten Durchfallerkrankungen. Die Kommission E hat diese Indikation für Potentillae anserinae herba anerkannt. Die adstringierende Wirkung beruht auf dem Gerbstoffgehalt.
Anleitung & Dosierung
2 g getrocknetes Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen, abseihen. Tagesgesamtmenge 4–6 g Droge.
- Trockenmenge
- 4–6 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- TeeKrautige TeileInnerlichKommission E
Bei leichten Dysmenorrhoe-Beschwerden (Menstruationsschmerzen) ist die Anwendung von Gänsefingerkraut-Kraut durch die Kommission E anerkannt. Tierstudien zeigen eine tonus- und kontraktionssteigernde Wirkung am Uterusmuskel.
Anleitung & Dosierung
- Trockenmenge
- 4–6 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- GurgelnKrautige TeileÄußerlichKommission E
Beim Gurgeln mit einem konzentrierteren Aufguss bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, ebenfalls durch die Kommission E für Potentillae anserinae herba anerkannt.
Anleitung & Dosierung
- TeeWurzelInnerlichTraditionell
Die Wurzel enthält höhere Gerbstoffanteile als das oberirdische Kraut und wurde traditionell in stärkerem Aufguss bei Durchfall und Blutungen eingesetzt. Die Wurzel gilt als das gerbstoffreichste Pflanzenteil.
Anleitung & Dosierung
- Trockenmenge
- 2–4 g
- Anwendungen/Tag
- 2×
- UmschlagKrautige TeileÄußerlichVolksmedizin
Gequetschtes oder zermahlenes Kraut wurde als Umschlag bei Geschwüren und Wunden aufgelegt. Die Volksmedizin nutzte es auch als lokales Schmerzmittel bei Zahn- und Gelenkbeschwerden.
- RohWurzelInnerlichVolksmedizin
Die kohlenhydratreichen Wurzeln wurden in verschiedenen Kulturen (Nordamerika, Tibet) als Nahrungsquelle genutzt und erinnern im Geschmack an Pastinake. Besonders im Frühjahr und Herbst wurden sie gesammelt.