© Illustration_Anethum_graveolens0.jpg: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé derivative work: Aroche (talk) · Public domain · Commons
Dill
VorsichtDill · (Anethum graveolens)
Doldenblütler (Apiaceae)
Beschreibung
Dill wächst als einjähriger Doldenblütler mit fein zerteilten, fast fadendünnen blaugrünen Blättern und flachen gelben Blütendolden. Das Kraut wird von Juni bis August geschnitten, die reifen Früchte — umgangssprachlich Samen genannt — im August und September geerntet. Beide duften kräftig, aber unterschiedlich: Das ätherische Öl der Früchte besteht zu 30 bis 60 Prozent aus Carvon, dazu kommen Limonen und Phellandren. Die Kommission E hat 1990 den Aufguss aus Dillfrüchten bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl positiv bewertet; in der Hausapotheke ist ein milder Dilltee außerdem ein altes Mittel gegen Blähungen bei Säuglingen. In der Küche gehört das frische Kraut zu Gurke, Fisch und Quark, die Früchte in die Einlegebrühe und ins Brot. Das konzentrierte Fruchtöl darf nicht unverdünnt eingenommen werden und ist für kleine Kinder nicht geeignet.
🌿 Verwechslungsgefahr — vor Wildsammlung lesen!
Verwechslungsgefahr: Dill (Anethum graveolens) sieht dem giftigen Gefleckten Schierling (Conium maculatum) und der Hundspetersilie (Aethusa cynapium) ähnlich — vor dem Sammeln sicher identifizieren (Geruch: typisch Dill-aromatisch, kein unangenehm-mäuseartiger oder muffiger Geruch).
Traditioneller Aufguss aus Dillfrüchten bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl — Kommission E positiv (1990).
Anleitung & Dosierung
AUFGUSS (Früchteaufguss): 2–3 g (ca. 1 TL) frisch grob angestossene Dillfrüchte mit 200 ml siedendem Wasser übergiessen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. 3× täglich eine Tasse möglichst nach den Mahlzeiten oder bei Beschwerden. Kommission E positives Votum (1990) für Dillfrüchte bei dyspeptischen Beschwerden und Blähungen. Wichtig: Früchte frisch vor dem Aufbrühen leicht anstossen (Mörser oder Messerrücken), um ätherische Öle freizusetzen. Tee sollte frisch zubereitet werden — nicht stundenlang ziehen lassen, da flüchtige Bestandteile entweichen.
- Trockenmenge
- 2–3 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 4 Wochen
Milder Dillfrüchte-Aufguss bei Säuglingskoliken und Blähungen — Volksheilkundliche Tradition der europäischen Haustraktion.
Anleitung & Dosierung
MILDSÜDER SÄUGLINGS-DILLAUFGUSS: 1–2 g leicht angestossene Dillfrüchte mit 200 ml kochendem Wasser übergiessen, nur 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen (kürzer als Erwachsenentee, damit Ölgehalt geringer bleibt), abkühlen lassen auf Trinktemperatur, abseihen. Kleinkinder (> 6 Monate): 1–2 Teelöffel lauwarm gelöffelt oder in die Flasche gegeben, bis max. 3× täglich. Traditionelle Anwendung in der europäischen Volksheilkunde und Haustraktion zur Linderung von Säuglingskoliken und Blähungen (Bäuchleinschmerzen). Hinweis: Bei anhaltenden Koliken oder Schreiphasen immer einen Kinderarzt aufsuchen. Keine konzentrierten ätherischen Öle für Säuglinge.
- Trockenmenge
- 1–2 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 2 Wochen
Volksheilkundlicher Dillkrauttee als Magenmittel und zur milden Appetitanregung — ESCOP erwähnt traditionelle stomachische Verwendung.
Anleitung & Dosierung
DILLKRAUTTEE: 2–4 g getrocknetes Dillkraut (Stiele und Blätter) oder ein grosser Bund frisches Dillkraut mit 250 ml heissem (nicht kochendem) Wasser übergiessen, 5–8 Minuten ziehen lassen, abseihen. 2× täglich, bevorzugt vor den Mahlzeiten zur Appetitanregung. Volksheilkundlich bei Appetitlosigkeit, leichten Leberstimulations- und Cholagog-Wirkungen verwendet. Der Tee aus dem Kraut (Stiele/Blätter) enthält deutlich weniger ätherisches Öl als Früchteaufguss — milder und schonender. ESCOP verweist auf die traditionelle Verwendung des Krauts als Magenmittel.
- Trockenmenge
- 2–4 g
- Anwendungen/Tag
- 2×
- Max. Anwendungsdauer
- 3 Wochen
Traditionelle Dillfrucht-Tinktur bei dyspeptischen Beschwerden und Blähungen — Alternative zum Tee mit höherer Wirkstoffdichte.
Anleitung & Dosierung
TINKTUR aus Dillfrüchten (Droge-Auszug-Verhältnis 1:5 in 40–60 % Ethanol): 1–2 ml (~20–40 Tropfen) 3× täglich in etwas Wasser verdünnt, bevorzugt nach den Mahlzeiten. Selbst angesetzt: 10 g grob angestossene Dillfrüchte in 50 ml 45 % Ethanol (z. B. Weingeist 1:1 mit Wasser), 2–3 Wochen bei Zimmertemperatur im Dunkeln ziehen lassen, gelegentlich schütteln, abseihen und in dunkler Flasche aufbewahren. Traditionelle Alternative zum Tee — Wirkstoffreicher Extrakt; nicht für Säuglinge, Kinder unter 6 Jahren oder Personen mit Alkoholollergie.
- Flüssigkeit
- 1–2 ml
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 4 Wochen
Dillfrüchte als Alltagsgewürz — mild karminativ, verdauungsfördernd, Klassiker in Gurken-Einlegebrühe und Brot.
Anleitung & Dosierung
KÜCHE UND VORBEUGUNG: Dillfrüchte (häufig fälschlich 'Dillsamen' genannt) werden als Gewürz in Brotteigen, Essiggurken-Lake, Fischmarinaden, Sauerkraut und Käse verwendet. Einfache Nutzung: Früchte im Mörser oder mit der Pfanne leicht anrösten (aromatischer), grob stossen und als Gewürz einsetzen. Tägliche Küchendosen wirken mild karminativ, verdauungsfördernd und appetitstimulierend — ohne Dosierungsprobleme. Klassische Nutzung in skandinavischer, osteuropäischer und arabischer Küche. Dill-Essiggurkenlake enthält ebenfalls aktive Bestandteile (Carvon) und ist ein traditionelles Hausmittel bei Blähungen.
Frisches Dillkraut in der Küche — mild carminativ und in der Volksheilkunde als leichtes Nervin mit Schlafförderung bekannt.
Anleitung & Dosierung
FRISCHKRAUT (Küche): Frisch geerntetes Dillkraut fein schneiden und zu Fisch, Kartoffeln, Quarkspeisen, Gurkensalat oder kalten Soßen geben. Nie kochen (Aromen flüchtig) — erst kurz vor dem Servieren zufügen. Alternativ in Butter einfrieren (Dilbutter) oder Öl ansetzen (Dillöl). Trocknungsverlust erheblich — bevorzugt frisch oder eingefroren verwenden. In der Volksmedizin gilt frisches Dillkraut als mild schlaf- und beruhigungsfördernd (Carvon), weshalb 'Gutenachttee' mit frischem Dill in einigen Regionen bekannt ist.
Ätherisches Dillöl (Fruchtöl) — carminativ, nur verdünnt; extern als Bauchmassage-Öl bei Blähungen sinnvoll.
Anleitung & Dosierung
ÄTHERISCHES DILLÖL (nur verdünnt anwenden — NIE pur einnehmen oder auf Schleimhäute auftragen): Lebensmittelechtes ätherisches Dillöl (Anethum graveolens — Fruchtöl, nicht das mildere Krautöl) kann in sehr kleinen Mengen (1–2 Tropfen in einem Teelöffel Honig oder neutralem Pflanzenöl gelöst) zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt werden. Kommerziell wird es als Aromastoff in Lebensmitteln (GRAS-Status USA / EFSA-Aromatraditionen EU) zugelassen. Für therapeutische orale Anwendung ohne ärztliche Aufsicht nicht empfohlen — individuelle Dosierung kaum kontrollierbar, Reizwirkung möglich. Externe Anwendung: 1–2 Tropfen Dillöl in 10 ml Trägeröl (z. B. Jojobaöl) zur entspannenden Bauchmagemassage bei Blähungen.
Dill ist in üblichen Küchen- und Teemengen (Früchte bis 3 g pro Tasse, Tagesdosis Tee bis 9 g Früchte) für gesunde Erwachsene sicher. Das konzentrierte ätherische Öl (Fruchtöl) darf nicht unverdünnt oral eingenommen werden — potenziell schleimhautreizend; für Säuglinge und Kleinkinder grundsätzlich kontraindiziert. Verwechslungsgefahr: Dill (Anethum graveolens) sieht dem giftigen Gefleckten Schierling (Conium maculatum) und der Hundspetersilie (Aethusa cynapium) ähnlich — vor dem Sammeln sicher identifizieren (Geruch: typisch Dill-aromatisch, kein unangenehm-mäuseartiger oder muffiger Geruch). Wer Dill kommerziell als Extrakt oder Tinktur einnimmt, sollte dies auf max. 4 Wochen begrenzen und bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abklären lassen. ASPCA-Einstufung (abgerufen 2026-08-10): für Hunde und Katzen ungiftig.
⏱ Max. Daueranwendung: 4 Wochen
Normale Küchenmenge (Kraut und Früchte als Gewürz) gilt als unbedenklich. Therapeutisch dosierte Zubereitungen aus Dillfrüchten (Tee, Tinktur, Extrakt) sollten in der Schwangerschaft gemieden werden — Dill hat historisch als Emmenagogum gegolten, und klinische Sicherheitsdaten für hochdosierte Anwendung fehlen. ESCOP rät zur Vorsicht bei therapeutischen Dosen. Das ätherische Öl ist in der Schwangerschaft kontraindiziert.
Dill als Küchen- und Teekraut gilt in der Stillzeit als sicher und wird in einigen Traditionen als galaktagoges Mittel (milchbildungsfördernd) verwendet. Therapeutisch hochdosierte Extrakte und konzentriertes ätherisches Öl sind zu meiden. Klinische Belege für die Galaktagog-Wirkung sind begrenzt.
Milder Dillkraut- oder Dillfrucht-Aufguss (kurz gezogen, gering dosiert) ist in der europäischen Tradition für Säuglinge ab 6 Monaten bei Koliken gebräuchlich. Das konzentrierte ätherische Öl (Anethum graveolens) ist für Säuglinge und Kleinkinder unter 6 Jahren kontraindiziert — Atemdepression und Schleimhautreizung möglich. Für therapeutische Extrakte oder Tinkturen gelten Kinder unter 6 Jahren als nicht geeignet.
Wechselwirkungen
Sedativa und Hypnotika (Benzodiazepine, Barbiturate, Z-Substanzen)
Dillöl (Carvon) kann in hohen Dosen ZNS-depressive Wirkungen entfalten. Theoretisch additiver Effekt mit Sedativa — klinisch bei üblichen Teemengen nicht relevant, aber bei hochdosierten Extrakten oder ätherischem Öl zu beachten.
Antikoagulantien (Cumarin-Derivate, Warfarin)
Apiaceae-Pflanzen können geringe Mengen pflanzlicher Cumarine enthalten. Klinisch relevante Interaktionen bei Teemengen sind nicht belegt, aber bei therapeutisch hochdosierten Extrakten theoretisch denkbar. Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Warfarin und anderen oralen Antikoagulantien.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Dill oder andere Doldenblütler (Apiaceae) wie Karotte, Kümmel, Fenchel, Anis, Koriander oder Sellerie.
- Konzentriertes ätherisches Dillöl (oral unverdünnt): für alle Altersstufen kontraindiziert; besonders gefährlich für Säuglinge und Kleinkinder.
- Therapeutisch hochdosierte Zubereitungen (Extrakt, Tinktur) in Schwangerschaft und bei Kindern unter 6 Jahren.
Erntet wird: Früchte (reif), Kraut (frisch)
- Tageszeit:
- Morgens, nachdem der Tau abgetrocknet ist (ca. 9–11 Uhr), an trockenen, sonnigen Tagen. Aroma-Maximum vor der Vollblüte — sobald die Dolden die ersten Blüten öffnen, beginnt das optimale Ernte-Fenster. Nach der vollen Blüte nimmt der Aromengehalt des Krauts deutlich ab, da die Pflanze Energie auf Samenbildung umlenkt.
- Trocknung:
- Junge Stiele und Blätter in kleinen Bündeln an einem schattigen, luftigen Ort bei max. 35 °C trocknen oder in dünner Schicht auf Sieben ausbreiten. Wegen des hohen Wassergehalts und der flüchtigen Öle sind Dillkraut-Trocknung und -aufbewahrung anspruchsvoll — erheblicher Aromaverlust beim Trocknen. Besser: Frisch ernten und sofort verwenden, oder in kleinen Portionen einfrieren (Eiswürfelbehälter mit Wasser oder Butter). Getrocknetes Kraut innerhalb von 6 Monaten aufbrauchen und dunkel und luftdicht lagern.
- Lagerung:
- 6 Monate — Luftdicht in dunklen Gläsern, kühl und trocken, max. 6 Monate. Eingefrorenes Dillkraut (Tiefkühler) bleibt 6–12 Monate aromatisch.
- Tageszeit:
- An trockenen Morgen bis Vormittag ernten, sobald die ersten Früchte in den Dolden braun-grün und fest-reif sind (nicht warten bis zur Überreife — dann fallen die Früchte von selbst ab). Ganze Dolden abschneiden und kopfüber in Papiertüten hängen, damit die herabfallenden Früchte aufgefangen werden. Ernte-Fenster beachten: 1–2 Wochen nach Beginn der Bräunung.
- Trocknung:
- Ganze Dolden kopfüber in Papiertüten oder über einem Tuch aufhängen, 2–3 Wochen bei 25–35 °C (trocken, luftig, Schatten) trocknen. Wenn die Früchte von selbst herausfallen oder mit leichtem Schütteln abgehen, sind sie fertig. Früchte von Doldenresten trennen (durch Sieb oder Worfeln), kurz waschen, erneut trocknen, in dunkle Gläser füllen. Dillfrüchte trocknen besser und aromatischer als Dillkraut — bevorzugte Lager- und Teezubereitungsform.
- Lagerung:
- 24 Monate — Luftdicht in dunklen Glas- oder Blechbehältern, kühl und trocken — bis zu 2 Jahre haltbar. Vor Verwendung frisch anstossen für maximales Aroma und Wirkstofffreisetzung.
- Carvon (d-Carvon, (R)-(+)-Carvon)Ätherisches ÖlAnteil: 30-60 %Samen
Hauptwirkstoff des ätherischen Öls der Dillfrüchte. D-Carvon (rechtsdrehendes Enantiomer, auch in Kümmel) verleiht Dill seinen charakteristischen Geruch und ist verantwortlich für die karminative Wirkung: entspannt die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Trakts und hemmt Spasmen. Unterscheidet Dill aromatisch klar von Kümmel (ebenfalls d-Carvon) und Pfefferminze (l-Carvon). Leitsubstanz der Kommission-E-Monographie.
- LimonenÄtherisches ÖlAnteil: 15-40 %Samen
Zweithäufigstes Monoterpen im Dillfrucht-Öl. Trägt zum frischen, zitrusartigen Aroma bei. In vitro schwach antibakteriell und antifungal; in phytotherapeutischen Dosierungen des Tees ohne eigenständige pharmakologische Relevanz, synergisiert aber die Gesamtwirkung des ätherischen Öls.
- Phellandren (alpha- und beta-Phellandren)Ätherisches ÖlAnteil: 5-20 %Samen
Phellandren-Monoterpene prägen das charakteristisch-krautige Aroma von Dillfrüchten und -kraut. Im Krautöl (aus Stängeln und Blättern) ist Phellandren anteilsmässig höher als im Fruchtöl — erklärt das etwas anders-artige Aroma von frischem Dillkraut gegenüber Dillsamen.
- Flavonoide (Quercetin, Isorhamnetin, Kämpferol-Glykoside)FlavonoidAnteil: 0.2-0.5 %Krautige Teile
Im Dillkraut vorkommende Flavonolglykoside mit antioxidativer Wirkung. Isorhamnetin-Glykoside wurden in Anethum graveolens nachgewiesen. Beitrag zur therapeutischen Wirkung bei Teemengen gering, aber nutritiv von Interesse.
- Apiol und DillapiolSonstigeAnteil: Spuren bis 3 %Samen
Phenylpropan-Derivate (Allylbenzol-Klasse). Dillapiol ist in manchen Dill-Varietäten angereichert und verleiht einen schärferen Geschmackston. In hohen Dosen hepatotoxisch und potenziell abortiv — sicherheitsrelevant für konzentrierte Extrakte, bei Teeaufgüssen aus normalen Mengen vernachlässigbar. Kein Apiol-reicher Dill sollte als Supplement-Extrakt hochdosiert eingenommen werden.
- Cumarine (Umbelliferon, Skopoletin — Spuren)SonstigeAnteil: SpurenSamen
Typische Spurencumarine der Apiaceae. Umbelliferon und Skopoletin in sehr geringen Mengen nachgewiesen. In phytotherapeutischen Teemengen ohne relevante pharmakologische Wirkung. Theoretisch relevant bei extremer Hochdosierung — erklärt die Vorsichtsempfehlung bei gleichzeitiger Antikoagulantieneinnahme.
- Proteine und Fettsäuren (Petroselinsäure, Ölsäure)SonstigeAnteil: 10-20 % (Gesamtfett in Früchten)Samen
Dillfrüchte enthalten 10–20 % fettes Öl, dominiert von Petroselinsäure (strukturisomer zu Ölsäure). Pharmakologisch nicht primär relevant für Verdauungswirkung, aber ernährungsphysiologisch interessant und Träger der fettlöslichen Inhaltsstoffe.
- Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium) und Vitamin CMineralstoffAnteil: 0.5-2 % (Rohasche)Krautige Teile
Frisches Dillkraut enthält bemerkenswerte Mengen an Calcium (ca. 208 mg/100 g), Kalium (ca. 738 mg/100 g) und Vitamin C (ca. 85 mg/100 g). Nutritiv bedeutsam für die traditionelle Verwendung als Küchengewürz; bei Teemengen (wenige Gramm Trockenkraut) ernährungsphysiologisch nicht ausschlaggebend.
- [1]MonographieKommission E — Anethi fructus (Dillfrüchte), Monographie (positiv), BAnz Nr. 101, 01.06.1990(abgerufen: 2026-05-21)
- [2]MonographieESCOP Monographs — Anethi fructus (Dill Fruit), 2nd edition with supplement(abgerufen: 2026-05-21)
- [4]MonographiePlants For A Future (PFAF) — Anethum graveolens database entry(abgerufen: 2026-05-21)
- [7]MonographieASPCA Animal Poison Control — Dill (Anethum graveolens): Non-Toxic to Dogs, Non-Toxic to Cats, Non-Toxic to Horses(abgerufen: 2026-08-10)
- [3]BuchWichtl, Max (Hrsg.) — Teedrogen und Phytopharmaka, 5. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2009(abgerufen: 2026-05-21)
- [5]WikipediaDill — Anethum graveolens (Wikipedia DE)(abgerufen: 2026-05-21)
- [6]WikipediaDill — Anethum graveolens (Wikipedia EN)(abgerufen: 2026-05-21)
Verbreitung in Europa
🪴 Zuhause anbauen
- ☀ Licht
- volle Sonne
- 💧 Wasser
- alle paar Tage
- 🌱 Erde
- Lockere Kräutererde
- 🪴 Topf
- 18 cm
- ⭐ Schwierigkeit
- ★☆☆ einfach
- 🐾 Haustiere
- ungiftig — von der ASPCA geprüft
Tipps:
- Direkt aussäen — verträgt kein Umpflanzen.
- Hohe Pflanze — tiefer Topf nötig.
- Frische Blätter für Salate, Samen als Gewürz.
Pflege-Tipps sind allgemeine Empfehlungen aus Indoor-Gardening-Praxis, keine wissenschaftlichen Quellen.
🤝 Permakultur-Partner
Diese Pflanze ist in deinem Garten ein/e:
✨ Beste Symbiose-Partner
- 🌿 Knoblauch Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🌿 Gurke Klassiker: Dill mit Gurken-Einlegen — auch im Beet beste Nachbarn.
- 🌿 Gartenkürbis Klassischer Mischkultur-Partner.
⚠️ Besser nicht zusammen pflanzen
- 🥬 Echter Sellerie Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🥬 Echter Koriander Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🥬 Karotte Klassischer Mischkultur-Partner.
- 🥬 Fenchel Fenchel und Dill kreuzen sich genetisch und konkurrieren.
📦 In diesen Pflanz-Sets:
Quelle: Gertrud Franck, Gesunder Garten durch Mischkultur (1980, eigene Kuration) | Helga und Margarete Langerhorst, Mein gesunder Naturgarten (eigene Kuration)