Donum ∞ Dei
Foto von Schlehdorn

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Schlehdorn

Vorsicht

Prunus spinosa · (Prunus spinosa)

Rosengewächse (Rosaceae)

Beschreibung

Der Schlehdorn, auch Schwarzdorn, Schlehe, Schlehendorn, Heckendorn oder Sauerpflaume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus, die zur Tribus der Steinobstgewächse (Amygdaleae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Die Art gilt als sehr variabel und neigt zudem zur Hybridbildung mit der Kulturpflaume und anderen Prunusarten. Schlehdorn eignet sich sehr gut für dichte Hecken, die wegen der vielen Dornen weitgehend undurchdringlich sind.

  • TeeFruchtÄußerlichKommission E

    Aufguss aus getrockneten Schlehfrüchten als Mundspülung oder Gurgellösung bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Die Kommission E hat eine Positivmonographie für Pruni spinosae fructus für diese äußerliche Indikation ausgestellt.

    Anleitung & Dosierung

    2–4 g getrocknete, entsteinte Früchte mit 200 ml kochendem Wasser aufgießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Abkühlen und mehrmals täglich gurgeln.

    Trockenmenge
    24 g

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  • TeeBlüteInnerlichVolksmedizin

    Blütenaufguss bei Magen-Darm-Beschwerden, leichter Verstopfung und Blasen-Nieren-Unterstützung. Volksheilkundlich über Jahrhunderte überliefert; Kommission-E-Negativmonographie wegen fehlender Wirksamkeitsbelege, keine Sicherheitsbedenken.

    Anleitung & Dosierung

    1–2 g getrocknete Blüten (kurz nach dem Aufblühen geerntet) mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen.

    Trockenmenge
    12 g
    Anwendungen/Tag
    2×

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  • RohFruchtInnerlichVolksmedizin

    Schlehen nach dem ersten Frost roh gegessen oder als Konfitüre und Saft verarbeitet. Der Frost (oder Tiefkühlen) setzt den Gerbstoffgehalt von ca. 10 g/l auf unter 5 g/l herab und mildert die extreme Adstringenz. Traditionell als Stärkungsmittel nach Infektionskrankheiten verwendet.

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  • TinkturFruchtInnerlichVolksmedizin

    Schlehenlikör oder -geist (Sloe Gin) aus reifen, gefrosteten Früchten; volksheilkundlich als Magenbitter und Aufbaumittel nach Erschöpfung eingesetzt. Kein therapeutischer Beleg, jedoch Teil langer europäischer Überlieferung.

    [#src_wp_en_prunus] [#src_arzneipflanzen_prunus]

  • TeeBlüteInnerlichVolksmedizin

    Blütenaufguss traditionell als schweißtreibendes und fiebersenkendes Mittel bei Erkältungskrankheiten. PFAF dokumentiert diaphoretische und fiebersenkende Eigenschaften der Blüten.

    [#src_pfaf_prunus]

  • TeeBlüteInnerlichVolksmedizin

    Blütenaufguss volksheilkundlich als mildes Diuretikum bei Blasen- und Nierenbeschwerden eingesetzt. PFAF beschreibt die Blüten als aperient (abführend), diuretisch und depurativ.

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Verbreitung in Europa

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