© Sven Teschke · CC BY-SA 3.0 de · Commons
Brombeeren
Rubus fruticosus · (Rubus fruticosus)
Rosengewächse (Rosaceae)
Beschreibung
Die Brombeeren sind eine Sektion aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Sektion umfasst mehrere tausend Arten, allein in Europa wurden mehr als 2000 Arten beschrieben. Die Früchte werden als Obst verwendet.
- TeeBlattInnerlichKommission E
Brombeerblättertee bei unspezifischen, akuten Durchfallerkrankungen. Die deutsche Kommission E hat eine Positivmonographie für Rubi fruticosi folium ausgestellt: Tagesdosis 4,5 g Droge als Aufguss.
Anleitung & Dosierung
3–4,5 g getrocknete junge Blätter (erste Maihälfte geerntet) mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Täglich bis zu 3 Tassen.
- Trockenmenge
- 3–4.5 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
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- GurgelnBlattÄußerlichKommission E
Abgekühlter Blätteraufguss als Mundspülung oder Gargelwasser bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Kommission-E-Indikation (äußerliche Anwendung).
Anleitung & Dosierung
Aufguss wie beim Tee bereiten, auf Körpertemperatur abkühlen und mehrmals täglich gurgeln.
- Trockenmenge
- 3–5 g
- TeeBlattÄußerlichVolksmedizin
Äußerlich bei chronischen Hauterkrankungen und schlecht heilenden Wunden. Der hohe Ellagitanningehalt (bis 25 mg/g Trockengewicht) gilt als Grundlage der wundzusammenziehenden Wirkung.
- RohFruchtInnerlichVolksmedizin
Frische Brombeeren als Lebensmittel reich an Cyanidin-3-O-glucosid (> 90 % der Anthocyane), Ellagsäure, Quercetin und Vitamin C. Traditionell bei Erschöpfungszuständen und als natürliches Stärkungsmittel gegessen.
- UmschlagBlattÄußerlichVolksmedizin
Auflage aus frischen oder gequetschten Brombeerblättern auf Ekzemen, Schürfwunden und Abszessen. Volksheilkundlich überliefert; adstringierende Gerbstoffe und antimikrobielle Flavonoide wirken zusammen.
- TeeBlattInnerlichVolksmedizin
Blättertee volksheilkundlich als mildes Diuretikum und bei Blasenbeschwerden eingesetzt. PFAF dokumentiert diuretische und depurative Eigenschaften der Blätter und Wurzelrinde.