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Wildes Stiefmütterchen
VorsichtViola tricolor · (Viola tricolor)
Veilchengewächse (Violaceae)
Beschreibung
Mit seinen kleinen, dreifarbigen Blüten in Violett, Gelb und Weiß blüht das Wilde Stiefmütterchen von April bis August auf Äckern, Wiesen und in Gärten und wird als blühendes Kraut gesammelt. Es liefert Flavonoide wie Rutin und Violanthin, Anthocyane, Salicylate, Schleimstoffe und Saponine. Tee und Bäder aus dem Kraut gehören zur traditionellen Anwendung bei unreiner, seborrhoischer Haut, während Umschläge volksheilkundlich bei Hautreizungen und Gelenkbeschwerden aufgelegt werden; innerlich wird das Kraut auch bei Erkältungsbeschwerden getrunken. Die essbaren Blüten zierten traditionell Salate. Bei normaler Dosierung gilt Stiefmütterchenkraut als gut verträglich, selten sind allergische Hautreaktionen möglich; in hoher innerlicher Dosis können die Saponine Übelkeit auslösen. Halten Hautbeschwerden länger als vier Wochen an, ist eine ärztliche Abklärung ratsam, bei Kindern mit atopischem Ekzem vorab der Kinderarzt zu konsultieren.
Traditioneller innerlicher Kräutertee aus dem blühenden Stiefmütterchenkraut bei seborrhoischen Hauterkrankungen und Gneiss (Kopfschuppenflechte bei Kindern) — EMA-Monographie listet diese als traditionelle Indikation.
Anleitung & Dosierung
AUFGUSS (innerlich, traditionelle Anwendung EMA): 1,5–3 g getrocknetes Stiefmütterchenkraut (Violae tricoloris herba) mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. 3× täglich trinken. Traditionell bei seborrhoischen Hauterkrankungen und milden Hautausschlägen (z. B. seborrhoische Dermatitis, Gneiss bei Kindern) als begleitende innerliche Kur angewendet. Anwendungsdauer nicht über 4 Wochen ohne ärztliche Abklärung verlängern; bei Verschlechterung oder ausbleibender Verbesserung Arzt aufsuchen.
- Trockenmenge
- 1.5–3 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 4 Wochen
Äußerliche Waschung und Umschlag mit Stiefmütterchen-Aufguss bei seborrhoischer Haut, Gneiss und milden Hautausschlägen — traditionelle EMA-Indikation für externe Anwendung.
Anleitung & Dosierung
ÄUSSERER AUFGUSS / WASCHUNG: 5–10 g getrocknetes Stiefmütterchenkraut mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und auf Körperwärme abkühlen. Als Waschung, Umschlag oder Teilbad auf die betroffene Hautpartie auftragen, 10–15 Minuten einwirken lassen, 2–3× täglich. Traditionell bei seborrhoischer Dermatitis, Gneiss (Säuglings-Kopfschuppenflechte), milden Hautausschlägen und schuppiger, juckender Haut. Für empfindliche Kinderhaut stets Konzentration halbieren und zuerst kleine Testfläche prüfen.
- Trockenmenge
- 5–10 g
- Anwendungen/Tag
- 1×
- Max. Anwendungsdauer
- 4 Wochen
Volksheilkundlicher Umschlag mit Stiefmütterchenkraut-Aufguss bei Juckreiz, leichten Hautentzündungen und schuppigen Ekzemen.
Anleitung & Dosierung
UMSCHLAG: 3–5 g Kraut mit 200 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen, abseihen. Ein sauberes Tuch in den abgekühlten Aufguss tauchen, gut auswringen und auf die betroffene Stelle (z. B. juckende Hautpartie, leichte Entzündung, Kratzer) legen. 15–20 Minuten einwirken lassen, ggf. 2× täglich wiederholen. Volksheilkundliche Anwendung gegen Juckreiz, leichte Hautentzündungen, schuppige Ekzeme und als Wundhilfe bei kleinen Verletzungen. Bei offenen oder infizierten Wunden kein Kräuterumschlag — ärztliche Behandlung.
- Trockenmenge
- 3–5 g
- Anwendungen/Tag
- 2×
- Max. Anwendungsdauer
- 2 Wochen
Volksheilkundlicher Erkältungs- und Hustentee — schleimstoffhaltig, mild schweißtreibend, traditionell bei Katarrhen der oberen Atemwege.
Anleitung & Dosierung
HUSTEN- UND ERKÄLTUNGSTEE: 1,5–2,5 g getrocknetes Stiefmütterchenkraut mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. 3× täglich, ggf. mit etwas Honig gesüßt. Volksheilkundlich bei Erkältungshusten, katarrhalischen Atemwegsbeschwerden und als leicht schweißtreibendes Mittel bei leichtem Fieber eingesetzt. Die Schleimstoffgehalt-bedingte Wirkung soll Reizhusten lindern. Kein Ersatz für ärztliche Behandlung bei anhaltenden oder starken Atemwegsbeschwerden.
- Trockenmenge
- 1.5–2.5 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 2 Wochen
Traditioneller "Blutreinigungstee" bei chronischen Hautleiden, Ekzemen, Gicht und Gelenkbeschwerden — salicylathaltig, mild diuretisch; kein modernes medizinisches Äquivalent für "Blutreinigung".
Anleitung & Dosierung
REINIGUNGSTEE (Volksmedizin): 1,5–3 g Kraut in 200 ml heißem Wasser, 10 Minuten ziehen, abseihen. 3× täglich. In der europäischen Volksmedizin wurde das Stiefmütterchen über Jahrhunderte als mildes "Blutreinigungsmittel" bei Hautproblemen, chronischem Ekzem, Gicht und Arthritis eingesetzt — v. a. der Salicylat-Gehalt galt als harntreibend und stoffwechselanregend. Dieser traditionelle Begriff "Blutreinigung" entspricht keinem modernen medizinischen Konzept; gemeint ist eine milde diuretische und metabolische Unterstützung. Moderne Belege beschränkt.
- Trockenmenge
- 1.5–3 g
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 4 Wochen
Traditionelle Tinktur bei seborrhoischen Hauterkrankungen — innerlich und äußerlich anwendbar; enthält Ethanol, daher nicht für Kinder unter 12.
Anleitung & Dosierung
TINKTUR (1:5 in 25–40 % Ethanol): 1–2 ml (~20–40 Tropfen) 3× täglich in etwas Wasser innerlich, oder unverdünnt äußerlich auf betroffene Hautstellen tupfen (verdünnt 1:3 mit Wasser für empfindliche Haut). Traditionell bei seborrhoischen Hauterkrankungen eingesetzt — Schleimstoffgehalt wirkt hüllend, Flavonoide antioxidativ, Salicylate mild entzündungshemmend. Wegen Ethanolgehalt nicht bei Kindern unter 12 Jahren, Schwangeren oder bei bekannter Alkoholproblematik.
- Flüssigkeit
- 1–2 ml
- Anwendungen/Tag
- 3×
- Max. Anwendungsdauer
- 4 Wochen
Volksheilkundliche Öl-Salbe aus Stiefmütterchenkraut bei trockener, schuppiger Haut, Ekzemen und kleinen Wunden — wohltuend-hüllende Wirkung durch Schleimstoffe.
Anleitung & Dosierung
SALBE / MAZERAT: Frisches oder getrocknetes Stiefmütterchenkraut (1 Teil Droge) in erwärmtem Olivenöl oder Mandelöl (5 Teile Öl) 2–3 Stunden bei ca. 50 °C im Wasserbad mazerieren, abseihen, gut ausdrücken. Für Salbe: auf 100 g Ölauszug ca. 5–10 g Bienenwachs schmelzen und einrühren, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Lavendelöl duften. In dunkle Tiegel abfüllen, kühl lagern (Haltbarkeit 3–6 Monate). Volksheilkundlich bei trockener, schuppiger Haut, leichten Ekzemen, Hautentzündungen und kleinen Wunden.
Essbare Wildblüten — dekorativ und mild aromatisch; Verwendung in Blütensirup, Kristallblüten, Frühlingsquark und als Salat-Topping.
Anleitung & Dosierung
ESSBARE BLÜTEN / SALAT: Die farbenprächtigen Blüten des wilden Stiefmütterchens (vor der Vollreife geerntet) sind essbar und werden in der Naturküche als Salat-Dekoration, in Blütensirup (Blüten mit Zucker und Wasser aufkochen), kristallisiert mit Eiweiß und Zucker als Dekor oder frisch in Frühlingsquark und Kräuterbutter verwendet. Mild aromatisch, leicht süßlich. Enthalten Rutin und Anthocyane, die als antioxidative Begleitstoffe gelten. Nur Blüten von ungespritzten, nicht gedüngten Standorten sammeln.
Stiefmütterchenkraut gilt bei sachgemäßer Anwendung in üblichen therapeutischen Dosen als gut verträglich. Bei äußerlicher Anwendung selten allergische Kontaktreaktionen möglich (Kreuzreaktion mit anderen Violaceae). Innerlicher Tee in hohen Dosen kann durch Saponingehalt Übelkeit und Magenreizung verursachen — empfohlene Dosierung nicht überschreiten. Bei anhaltenden Hautbeschwerden (mehr als 4 Wochen ohne Besserung), bei Verschlechterung oder bei Verdacht auf bakterielle Infektion ist ärztliche Abklärung zwingend. Selbstbehandlung bei Kindern mit atopischem Ekzem oder Säuglingsgneiss: immer vorher mit Kinderarzt besprechen.
⏱ Max. Daueranwendung: 4 Wochen
Laut EMA-Monographie liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit in der Schwangerschaft vor. Therapeutische Anwendung (Tee, Tinktur) in der Schwangerschaft meiden. Küchenmäßige Verwendung einzelner Blüten (Salat, Dekoration) gilt als unbedenklich.
Keine ausreichenden Daten zur Sicherheit in der Stillzeit. Therapeutische Einnahme meiden; kulinarische Verwendung einzelner Blüten unproblematisch.
Die EMA-Monographie erlaubt traditionelle Anwendung bei Kindern (äußerlicher Tee-Aufguss bei Gneiss/seborrhoischer Dermatitis und innerlicher Tee bei seborrhoischen Hautbeschwerden) — jedoch nur nach ärztlicher Diagnose und unter Elternaufsicht. Tinktur (Ethanolgehalt) nicht für Kinder unter 12 Jahren. Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren nur unter ärztlicher Aufsicht behandeln.
Wechselwirkungen
Salicylate / Acetylsalicylsäure (ASS)
Stiefmütterchenkraut enthält Salicylsäure-Derivate (u. a. Methylsalicylat als Teil des Salicylat-Pools). Bei gleichzeitiger Einnahme von Aspirin oder anderen Salicylaten kann theoretisch eine additive Wirkung entstehen — relevant vor allem bei Patienten unter Dauerantikoagulation oder mit Blutungsneigung. Klinische Relevanz bei üblichen Teemengen gering.
Antikoagulantien / Thrombozytenaggregationshemmer (Warfarin, Phenprocoumon, Clopidogrel)
Rutin und Quercetin aus dem Stiefmütterchenkraut besitzen in vitro schwache gerinnungshemmende und thrombozytenantiaggregierende Eigenschaften. Bei hochdosierter oder Daueranwendung kombiniert mit Antikoagulantien theoretisches Risiko verstärkter Blutungsneigung. Blutgerinnungswerte (INR) überwachen bei gleichzeitiger Anwendung.
Diuretika (Schleifendiuretika, Thiazide)
Stiefmütterchenkraut wird volksheilkundlich als mildes Diuretikum eingesetzt (Salicylate und Saponine). Additiver diuretischer Effekt bei gleichzeitiger Gabe von Diuretika theoretisch möglich — Risiko von Elektrolytimbalancen (Kalium). Klinische Relevanz bei Teemengen gering; bei Herz- oder Nierenerkrankungen dennoch Arzt informieren.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Stiefmütterchenkraut oder andere Veilchengewächse (Violaceae).
- Schwangerschaft und Stillzeit (therapeutische Dosen) — mangels ausreichender Sicherheitsdaten.
- Kinder unter 2 Jahren ohne ärztliche Überwachung; Tinktur nicht für Kinder unter 12 Jahren (Ethanolgehalt).
- Bekannte Allergie gegen Salicylate oder Aspirin (Kreuzreaktion mit Salicylsäure-Derivaten im Kraut möglich).
Erntet wird: blühendes Kraut
- Tageszeit:
- An trockenem, sonnigem Vormittag (9–12 Uhr), nachdem der Morgentau vollständig abgetrocknet ist — Flavonoid- und Schleimstoffgehalte dann am höchsten. Regnerische oder feuchte Bedingungen meiden — Schimmelgefahr beim Trocknen.
- Trocknung:
- Blühende oberirdische Teile (Stängel, Blätter, Blüten) 5–10 cm über dem Boden abschneiden, keine verholzten oder übermäßig dicken Stängel. Kleine Sträuße locker binden und kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort aufhängen, oder einlagig auf Sieben/Tüchern ausbreiten und bei max. 40 °C trocknen. Blütenblätter sind empfindlich — Farbe nach dem Trocknen: blau-violett oder gelblich erhalten. Sobald Stängel beim Biegen knacken und Blüten rascheln, ist die Droge fertig. Richtig getrocknete Droge (Violae tricoloris herba) hat charakteristisch blumigen, leicht honigartigen Duft — muffiger Geruch = Schimmel, entsorgen.
- Lagerung:
- 12 Monate — Luftdicht in dunklen Glas- oder Blechbehältern, trocken und kühl. Maximal 1 Jahr lagern — danach Verlust an Flavonoiden und Schleimstoffen. Auf ausreichende Ventilation beim Nachfüllen achten; keine halbfertigen Restmengen unter neue Ernte mischen.
- Tageszeit:
- Blüten einzeln am frühen Vor- oder Mittag bei trockenem Wetter pflücken — nur vollständig geöffnete, unbeschädigte Blüten. Regentropfen auf den Blütenblättern führen beim Trocknen zu Schimmel oder Farbverlust.
- Trocknung:
- Blüten sofort nach der Ernte sehr flach und einlagig auf Backpapier oder Seidenpapier bei max. 35 °C ausbreiten (niedrigere Temperatur als Kraut wegen empfindlicher Anthocyane). Oft reicht Raumtemperatur an einem warmen, luftigen Tag. Getrocknete Blüten behutsam in luftdichte dunkle Gläser füllen — Licht zerstört Anthocyane rasch. Für Sirup oder Kristallisation frische Blüten unmittelbar nach der Ernte verwenden.
- Lagerung:
- 6 Monate — Getrocknete Blüten maximal 6 Monate in dunklen, luftdichten Gläsern — danach starker Farbverlust und Verringerung der Anthocyan-Konzentration. Für kulinarische Zwecke Blüten frisch oder sofort weiterverarbeiten.
- Rutin (Quercetin-3-O-rutinosid)FlavonoidAnteil: 0.1-0.4 %Krautige Teile
Dominierendes Flavonoidglykosid des Stiefmütterchenkrauts. Antioxidativ, kapillarprotektiv und mild entzündungshemmend. Rutin hemmt in vitro die Thrombozytenaggregation (Quercetin-Anteil) und schützt die Gefäßwand vor oxidativem Stress. Gehört zu den quantitativen Leitsubstanzen der Droge.
- Violanthin und andere C-Glycosylflavonoide (Vitexin, Orientin)FlavonoidAnteil: 0.05-0.2 %Krautige Teile
C-Glykoside des Apigenin- und Luteolin-Typs; Begleitstoffe zu Rutin. Antioxidativ und mild entzündungshemmend. Zusammen mit Rutin bestimmen sie das Flavonoid-Profil, das im EMA-Kontext zur Standardisierung herangezogen wird.
- Anthocyane (Violanin, Delphinidin-3-glucosid, Cyanidin-Derivate)FlavonoidAnteil: 0.1-0.5 %Blüte
Für die charakteristische blau-violette bis gelb-weiße Blütenfarbe verantwortlich. Antioxidative Pigmente; sorbieren freie Radikale. In der Volksmedizin wurden Anthocyan-reiche Pflanzen bei Entzündungen und Gefäßschutz eingesetzt. Violanin ist das Hauptanthocyan der dunklen Blütenvarietäten.
- Salicylate (Salicylsäure, Methylsalicylat, Salicylsäure-Derivate)PhenolsäureAnteil: 0.02-0.1 %Krautige Teile
Verantwortlich für die mild fiebersenkenden, schweißtreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften, die dem Kraut volksheilkundlich zugeschrieben werden. Geringe Konzentration — pharmakologische Wirkung auf Hautebene in situ durch Kontakt möglich (äußerliche Anwendung). Interaktionsrelevant bei gleichzeitiger Einnahme von Aspirin oder Antikoagulantien.
- Schleimstoffe (Polysaccharide und Uronsäure-Fraktionen)SchleimstoffAnteil: 1.5-3 %Krautige Teile
Schleimstoffreiche Droge — Polysaccharide quellen mit Wasser zu einer schützenden Gelschicht. Hüllende, reizlindernde Wirkung auf Haut- und Schleimhäute; erklärt die traditionelle Anwendung bei Reizhusten, seborrhoischer Haut und Gneiss. Schleimstoffe tragen maßgeblich zur dermatologischen Indikation bei.
- Saponine (triterpenische Saponinfraktionen)SaponinAnteil: 0.1-0.3 %Krautige Teile
Mild expektorierende Saponine unterstützen die volksheilkundliche Anwendung bei Erkältungshusten (schleimlösend durch reflektorische Anregung der Bronchialsekretion). In hohen Dosen können Saponine Magenschleimhautreizung verursachen — empfohlene Teemengen einhalten.
- Carotinoide (beta-Carotin, Xanthophylle, Violaxanthin)SonstigeAnteil: 0.05-0.15 %Blüte
Für die gelben Blütenteile mitverantwortlich; antioxidativ. Violaxanthin ist ein Xanthophyll, das in der Viola-Gattung gut charakterisiert ist. Ernährungsphysiologisch geringfügig relevant (Beta-Carotin als Provitamin A), bei den üblichen Einnahmemengen pharmakologisch nicht signifikant.
- [1]MonographieEMA/HMPC — European Union herbal monograph on Viola tricolor L., herba (Final, EMA/HMPC/179635/2012)(abgerufen: 2026-05-21)
- [2]MonographieKommission E — Violae tricoloris herba (Stiefmütterchenkraut), Monographie (positiv), BAnz Nr. 76, 1985(abgerufen: 2026-05-21)
- [3]MonographieESCOP Monographs — Violae tricoloris herba (Wild Pansy Herb), 2nd edition(abgerufen: 2026-05-21)
- [6]MonographiePlants For A Future (PFAF) — Viola tricolor database entry(abgerufen: 2026-05-21)
- [4]BuchWichtl, Max (Hrsg.) — Teedrogen und Phytopharmaka, 5. Aufl. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2009: Violae tricoloris herba, S. 667–669(abgerufen: 2026-05-21)
- [5]BuchMadaus, Gerhard — Lehrbuch der biologischen Heilmittel, Band III: Viola tricolor, 1938 (Public Domain)(abgerufen: 2026-05-21)
- [7]WikipediaWildes Stiefmütterchen (Wikipedia DE)(abgerufen: 2026-05-21)
- [8]WikipediaViola tricolor — Wild Pansy (Wikipedia EN)(abgerufen: 2026-05-21)