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Foto von Schwarze Tollkirsche

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Schwarze Tollkirsche

Giftig🐾

Atropa bella-donna · (Atropa belladonna)

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Beschreibung

Die Schwarze Tollkirsche oder kurz Tollkirsche, auch Waldnachtschatten genannt, ist eine giftige Pflanzenart mit meist schwarzen, kirschfruchtähnlichen Beerenfrüchten aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Der Gattungsname Atropa entspringt der griechischen Mythologie. Die griechische Göttin Atropos gehört zu den drei Schicksalsgöttinnen und ist diejenige, die den Lebensfaden durchschneidet.

Nur historische Dokumentation — NICHT anwenden

Diese inneren Anwendungen sind historisch überliefert. Diese Pflanze ist hochgiftig — eine Selbstanwendung kann schwere Vergiftungen oder den Tod verursachen. Nur zur Dokumentation, ausdrücklich KEINE Handlungsempfehlung.

  • TinkturBlattInnerlichTraditionell

    Historische pharmazeutische Verwendung atropinhaltiger Belladonna-Tinktur als Antispasmodikum bei Magen-Darm-Koliken und Gallenwegsspasmen. Nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet — heute weitgehend durch synthetische Anticholinergika ersetzt.

    Anleitung & Dosierung

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  • TinkturBlattInnerlichTraditionell

    Einsatz von Belladonna-Extrakten in der frühen Parkinson-Therapie zur Linderung von Tremor und Muskelrigidität durch anticholinerge Wirkung. Historisch vor der Einführung von L-Dopa gebräuchlich.

    Anleitung & Dosierung

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  • TinkturWurzelInnerlichTraditionell

    Atropin aus Belladonna als Antidot bei Organophosphat- und Carbamatvergiftungen (Pestizide, Nervenkampfstoffe). Diese lebensrettende Anwendung ist heute standardisiert und ausschliesslich medizinisch indiziert.

    Anleitung & Dosierung

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  • TinkturBlattInnerlichTraditionell

    Historische Prämedikation vor Operationen: Belladonna-Alkaloide (Atropin, Scopolamin) reduzierten Speichelfluss und Bronchialsekret sowie verhinderten Vagus-bedingte Bradykardie. Heute durch reine Atropin- oder Glycopyrrolat-Injektionen ersetzt.

    Anleitung & Dosierung

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  • TinkturBlattInnerlichVolksmedizin

    Volksmedizinische Anwendung von Belladonna-Blättern als Rauchkraut bei Asthma bronchiale (Stramoniumzigaretten). Historisch verbreitet, heute wegen Toxizität und fehlender Evidenz obsolet.

    Anleitung & Dosierung

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  • TinkturBlattInnerlichVolksmedizin

    Homöopathische Verwendung von Belladonna (D6–D30) bei fieberhaften Entzündungen mit Röte, Hitze und Delirium. Rein homöopathische Verdünnungsstufen enthalten keine pharmakologisch wirksamen Alkaloidmengen.

    Anleitung & Dosierung

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  • TinkturBlattInnerlichVolksmedizin

    Historische Verwendung von Belladonna-Extrakt in der Ophthalmologie zur Pupillenerweiterung (Mydriasis) für Augenuntersuchungen und kosmetische Zwecke (Renaissance-Schönheitspflege). Heute durch synthetische Mydriatika ersetzt.

    Anleitung & Dosierung

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