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Zamioculcas zamiifolia
Giftig🐾Zamioculcas · (Zamioculcas zamiifolia)
Aronstabgewächse (Araceae)
Beschreibung
Mit ihren dick-fleischigen, glänzenden Fiederblättern zählt die auch als Glücksfeder bekannte Zamioculcas zamiifolia zu den genügsamsten und beliebtesten Zimmerpflanzen, da sie wochenlange Trockenheit und schattige Standorte problemlos verträgt. Sie speichert Wasser in dicken Rhizomen und bildet als Inhaltsstoffe unter anderem Calciumoxalat-Raphiden, Saponine und Stärke. In klinischen Untersuchungen zeigte sich, dass die Pflanze zur Reduktion von Formaldehyd, Xylol und Toluol in der Raumluft beitragen kann; volkstümlich wird ihr zudem eine Wirkung gegen Benzol nachgesagt. Wichtig für Haushalte mit Kindern und Haustieren: Alle Pflanzenteile, besonders Rhizome und Blätter, enthalten reizende Calciumoxalat-Nadeln. Der Pflanzensaft kann bei Hautkontakt Reizungen auslösen, beim Verschlucken Brennen und Schwellungen im Mund, Erbrechen und Durchfall. Als Dekopflanze bei normalem Umgang unbedenklich, sollte sie dennoch außer Reichweite von Kindern und Haustieren stehen — nach Umtopfen oder Schneiden gründlich die Hände waschen.
Nur äußerlich anwenden!
Diese Pflanze darf NICHT innerlich eingenommen werden. Nur Umschläge, Salben, Bäder.
Als lebende Zimmerpflanze absorbiert Zamioculcas zamiifolia laut Kim et al. (2014) messbare Mengen Formaldehyd, Xylol und Toluol aus der Raumluft. Die Studie testete 86 Zimmerpflanzenarten in geschlossenen Kammern. ZZ Plant zeigte besonders gute Toleranz gegenüber den Testgasen bei gleichzeitig hoher Eliminationsrate.
Anleitung & Dosierung
Quellen: [1]
Als Ergänzung zu den NASA-Daten (Wolverton 1989) bestätigen Folgestudien die Fähigkeit der Araceae-Familie, flüchtige organische Verbindungen (VOCs) zu absorbieren. Die Glücksfeder gehört zur selben Familie wie die in der NASA-Studie gelisteten Spitzenreiter.
Anleitung & Dosierung
Durch extreme Trockenheitstoleranz dank verdickter Rhizome ist die Glücksfeder ideal für Einsteiger und reisende Pflanzenhaber. Sie übersteht mehrwöchige Giesspausen und wächst auch unter Kunstlicht.
Anleitung & Dosierung
⚠ Nur äußerlich anwenden
GIFTIG für Hunde, Katzen und Menschen. Alle Pflanzenteile — besonders Rhizome und Blätter — enthalten Calciumoxalat-Raphiden. Kontakt mit Pflanzensaft verursacht Haut- und Augenreizung; bei Einnahme Brennen und Schwellungen im Mund, Erbrechen, Durchfall. Nicht schädlich als Zimmerpflanze bei normalem Kontakt, jedoch unbedingt von Kindern und Haustieren fernhalten. Nach Umgang die Hände waschen.
Keine Daten zur systemischen Toxizität beim Menschen. Kontakt mit Pflanzensaft vermeiden; keine innere Anwendung.
Keine medizinische Verwendung. Als Zimmerpflanze kein systemisches Risiko; Kontakt mit Pflanzensaft dennoch vermeiden.
Für Kleinkinder unzugänglich aufstellen — Rhizome und Blätter toxisch bei Einnahme. Bei Verdacht sofort Giftnotruf kontaktieren (D: 030 19240, AT: +43 1 406 43 43, CH: 145).
Kontraindikationen
- Jegliche innerliche Anwendung — ausschließlich Zierpflanze, keine Volksmedizin-Tradition bekannt.
Erntet wird: ganze Pflanze (dekorativ)
- Tageszeit:
- Morgens — Teilung bei Frühjahrs-Umtopfen. Handschuhe tragen wegen Calciumoxalat-Saft.
- Trocknung:
- Nicht anwendbar — Rhizome werden nur bei Vermehrung geteilt, nicht getrocknet.
- Tageszeit:
- Jederzeit — vergilbte oder beschädigte Blätter an der Basis abschneiden. Handschuhe empfohlen.
- Trocknung:
- Keine Trocknung — Blätter werden nicht geerntet oder verarbeitet.
- Calcium oxalate raphidesSonstigeGanze Pflanze
Nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle (Raphiden) in Idioblasten — in Rhizomen besonders hoch konzentriert. Hauptmechanismus der Kontakt- und Ingestions-Toxizität.
- SaponinsSaponinGanze Pflanze
Steroidale Saponine in Blättern und Rhizomen. Beitrag zu Schleimhautreizung und Magen-Darm-Effekten bei Einnahme.
- Starch (Amylum)PolysaccharidWurzelstock
Hoher Stärkegehalt in den verdickten Rhizomen — Energiereservoir, das extreme Trockenheitstoleranz ermöglicht.
- Alkaloids (Araceae type, unspecified)AlkaloidGanze Pflanze
Alkaloid-Verbindungen in geringen Mengen — typisch für Araceae, spezifische Verbindungen für Z. zamiifolia nicht vollständig charakterisiert.
- Flavonoids (quercetin-type)FlavonoidBlatt
Flavonoide in den Blättern — sekundäre Pflanzenstoffe, keine bekannte medizinische Bedeutung.
- [1]MonographieEfficiency of Volatile Formaldehyde Removal by Indoor Plants — Kim et al. (2014), HortScience, PMC4334964(abgerufen: 2026-05-24)
- [2]MonographieInterior Landscape Plants for Indoor Air Pollution Abatement — Wolverton et al., NASA TM-101766 (1989)(abgerufen: 2026-05-24)
- [4]MonographieRHS — Zamioculcas zamiifolia cultivation advice(abgerufen: 2026-05-24)
- [5]MonographieCliniTox Giftpflanzen — Zamioculcas zamiifolia (hort. Lodd.) Engl.: sehr stark giftig +++ (Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Universität Zürich)(abgerufen: 2026-08-10)
- [3]WikipediaZamioculcas zamiifolia (Wikipedia EN)(abgerufen: 2026-05-24)
Verbreitung in Europa
🪴 Zuhause anbauen
- ☀ Licht
- wenig Licht
- 💧 Wasser
- selten
- 🌱 Erde
- Kakteen-/Sukkulentenerde
- 🪴 Topf
- 20 cm
- ⭐ Schwierigkeit
- ★☆☆ einfach
- 🐾 Haustiere
- für Haustiere giftig
Tipps:
- Speichert Wasser in den Rhizomen — alle 3-4 Wochen gießen reicht.
- Verträgt fast jede Lichtsituation.
- Wächst langsam — keine Panik, wenn lange nichts passiert.
Pflege-Tipps sind allgemeine Empfehlungen aus Indoor-Gardening-Praxis, keine wissenschaftlichen Quellen.