Donum ∞ Dei
Foto von Schwarze Johannisbeere

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Schwarze Johannisbeere

Blackcurrant · (Ribes nigrum)

Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)

Beschreibung

In dichten Rispen hängen die tiefdunklen, fast schwarzen Beeren an sommergrünen Sträuchern, die feuchte, nährstoffreiche Böden Nord- und Mitteleuropas sowie Nordasiens bevorzugen. Botanisch zählt die Pflanze zu den Stachelbeergewächsen (Grossulariaceae). Genutzt werden vor allem die reifen Früchte, reich an Vitamin C, sowie die vor der Fruchtreife gesammelten Blätter, in denen unter anderem Quercetin-3-O-malonylglucosid und Chlorogensäure nachgewiesen wurden. Ein Aufguss aus getrockneten Blättern wird traditionell bei leichten Gelenkbeschwerden getrunken; die EMA-HMPC-Monographie stuft diese Anwendung als traditional use ein. Volksmedizinisch dient Blättertee auch als Gurgellösung bei Halsbeschwerden. Die Beeren selbst sind sehr vitamin-C-reich; bei anhaltenden Gelenk- oder Harnwegsbeschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

  • TeeBlattInnerlichTraditionell

    Blätteraufguss aus getrockneten Schwarze-Johannisbeere-Blättern, traditionell bei leichten Gelenkbeschwerden angewendet. Die EMA-HMPC-Monographie (Ribis nigri folium) stuft diese Indikation als traditional use ein.

    Anleitung & Dosierung

    2–4 g getrocknete Blätter mit 150 ml kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Bis zu 3 Tassen täglich.

    Trockenmenge
    24 g
    Anwendungen/Tag
    3×

    Quellen: [1] [2] [3]

  • TeeBlattInnerlichTraditionell

    Blättertee zur unterstützenden Spülung der Harnwege bei leichten Beschwerden. Die EMA-HMPC-Monographie (Ribis nigri folium) erkennt diese Anwendung als traditional use zur Erhöhung der Urinproduktion an.

    Anleitung & Dosierung

    Wie Gelenkstee. Bei Anwendung zur Harnwegsspülung auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (≥ 1,5 l Wasser täglich).

    Trockenmenge
    24 g
    Anwendungen/Tag
    3×
    Max. Anwendungsdauer
    4 Wochen

    Quellen: [1] [2]

  • RohFruchtInnerlichTraditionell

    Frische Schwarze Johannisbeeren enthalten etwa 180 mg Vitamin C pro 100 g – einen der höchsten Gehalte unter heimischen Beerenfrüchten. Traditionell als natürliches Stärkungsmittel bei Erkältungen und zur Abwehrstützung gegessen.

    Quellen: [3] [4] [5]

  • TeeBlattInnerlichVolksmedizin

    Blätterinfusion als Gargelwasser oder getrunken bei Halsschmerzen und Rachenreizungen. Volksheilkundlich überliefert; die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe und die antioxidativen Flavonoide gelten als Wirkgrundlage.

    Quellen: [2] [5]

  • TinkturBlattInnerlichVolksmedizin

    Blättertinktur (1:5 in 40%igem Ethanol) bei rheumatischen Gelenkschmerzen. Volksheilkundlich seit dem Mittelalter überliefert; Quercetin-Glykoside und Chlorogensäure gelten als entzündungsmodulierende Leitsubstanzen.

    Quellen: [2] [5]

  • GurgelnBlattÄußerlichVolksmedizin

    Abgekühlter Blätteraufguss als Mundspülung bei Mundschleimhautentzündungen und Aphthen. Die Gerbstoffe wirken adstringierend auf gereizte Schleimhäute.

    Quellen: [2]

Verbreitung in Europa

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