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Foto von Erbse

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Erbse

Pea · (Pisum sativum subsp. sativum)

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Beschreibung

Die Erbse, auch Gartenerbse oder Speiseerbse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Erbsen (Pisum) in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Ursprünglich aus Kleinasien stammend, ist die Erbse seit Jahrtausenden eine wichtige Nutzpflanze. Sie enthält viel Protein und wird als Gemüse und als Tierfutter verwendet.

  • RohSamenInnerlichKlinische Studie

    Frisch gepflückte Markerbsen werden direkt aus der Hülse roh gegessen — süß, knackig und nährstoffreich. Grüne Erbsen liefern pro 100 g rund 5 g Protein, 14 g Kohlenhydrate, 5 g Ballaststoffe sowie Vitamin C (40 mg, ~44 % DV), Vitamin K (~25 µg), Folat (~65 µg) und Thiamin. Der natürliche Zucker (Saccharose, Glucose) verliert sich rasch nach der Ernte durch enzymatischen Abbau — frisch ist deshalb deutlich süßer als Ware aus dem Supermarkt.

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  • RohKrautige TeileInnerlichVolksmedizin

    Erbsenschossen (die zarten Triebspitzen und jungen Blätter der Erbsenpflanze) werden roh als Salat oder Microgreens gegessen. Sie schmecken frisch-grün und erbsenartig und sind reich an Vitamin C und Folat. Die Sprossen junger Keimerbsen (Erbsenmicrogreens, 7–14 Tage alt) sind eine im asiatischen Kochen und in der modernen Küche verbreitete Zutat und werden auch als Garnitur eingesetzt.

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  • GewürzSamenInnerlichTraditionell

    Frische oder tiefgekühlte Erbsen werden gedünstet, gekocht oder in Pfannengerichte (Stir-fry), Risottos, Pasta und Suppen eingearbeitet. Getrocknete Spalterbsen (gelbe oder grüne Hälften) sind Basis der klassischen Erbsensuppe — eines der ältesten und weltweit verbreiteten Volksgerichte. Getrocknete Erbsen müssen vor dem Kochen eingeweicht (8–12 Stunden) und dann mindestens 45–60 Minuten geköchelt werden; Spalterbsen benötigen kein Einweichen.

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  • RohSamenInnerlichKlinische Studie

    Erbsenprotein-Isolat (Pea Protein Isolate, PPI) wird durch Nassextraktion aus getrockneten Erbsen gewonnen (Proteingehalt 80–90 %) und in der Lebensmitteltechnologie als pflanzliche Alternative zu Sojaprotein eingesetzt — in Protein-Shakes, Fleischersatzprodukten, Backwaren und Pasta. Das Aminosäureprofil ist komplett, jedoch relativ arm an Methionin und Cystein; Leucin ist gut vorhanden (relevant für Muskelproteinsynthese). Klinische Studien zeigen vergleichbare Sättigungs- und Muskelaufbau-Effekte wie Molkenprotein bei gleichzeitig geringerer Allergenität.

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  • GewürzFruchtInnerlichVolksmedizin

    Die Hülsen von Zuckererbsen (Mangetout / Sugar Snap Peas) — einem Kultivierungstyp innerhalb Pisum sativum — werden mit dem Samen zusammen gegessen. Sie sind besonders zart und süß wenn jung geerntet und eignen sich roh im Salat oder kurz blanchiert als Beilage. Klassische Zuckererbsen-Hülsen liefern zusätzliche Ballaststoffe und Vitamin C über die Schale.

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  • RohSamenInnerlichTraditionell

    Getrocknete Erbsen (Trockenerbsen) sind seit der Jungsteinzeit (Neolithikum) ein Grundnahrungsmittel in Europa, Vorderasien und Indien. Sie sind kostengünstig, lange haltbar (1–3 Jahre bei trocken-kühler Lagerung) und eine wichtige Protein- und Kalorienquelle in der traditionellen Armenküche weltweit. Historisch bildeten Erbsenmus und Erbsensuppe in Mitteleuropa neben Brot die Grundlage der bäuerlichen Kost.

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  • RohGanze PflanzeInnerlichTraditionell

    Als Leguminose geht die Gartenerbse eine Symbiose mit stickstoffbindenden Knöllchenbakterien (Rhizobium leguminosarum) ein und reichert den Boden mit biologisch verfügbarem Stickstoff (N) an — im Mischfruchtanbau und in der Fruchtfolge werden Folgekulturen (z. B. Getreide, Kohl) von diesem Stickstoffeintrag von bis zu 50–100 kg N/ha profitieren. Als Gründüngung wird die gesamte Pflanze nach der Ernte untergegraben. Die Erbse ist damit ein klassisches Element nachhaltiger Landwirtschaft und des Permakultur-Designs.

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Quelle: Helga und Margarete Langerhorst, Mein gesunder Naturgarten (eigene Kuration)

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