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Foto von Zucchini

© Silar · CC BY-SA 4.0 · Commons

Zucchini

Vorsicht

Zucchini · (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina)

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Beschreibung

Die Zucchini [t͡sʊˈkiːni], in der Deutschschweiz Zucchetti, sind eine Unterart des Gartenkürbisses und gehören zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Zucchini sind einhäusig, das heißt, männliche und weibliche Geschlechtsorgane befinden sich in getrennten Blüten, aber an einer Pflanze.

  • RohFruchtInnerlichTraditionell

    Die Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina) ist eine frühreife Sommerkürbis-Unterart und gehört zu den meistgenutzten Fruchtgemüsen der mediterranen und mitteleuropäischen Küche. Die länglich-zylindrische Frucht (meist grün, gelegentlich gelb) wird unreif geerntet (15-25 cm), wenn Schale und Kerne noch zart sind. Sie ist kalorienarm (ca. 17 kcal/100 g), wasserreich (ca. 94 %) und liefert Vitamin C (ca. 17 mg/100 g), B-Vitamine (B6, Folsäure), Kalium (ca. 261 mg/100 g) und Mangan. Verwendung: gebraten, gegrillt, gedünstet, gefüllt, eingelegt, als Suppe, in Ratatouille oder roh in dünnen Scheiben in Salaten.

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  • RohBlüteInnerlichTraditionell

    Die großen, leuchtend gelb-orangen Zucchini-Blüten sind essbar und gelten in der italienischen Küche als Delikatesse — 'Fiori di zucca'. Bevorzugt werden die männlichen Blüten am langen Stiel gepflückt (die weiblichen sitzen am Fruchtansatz und sind erntereduzierend). Klassische Zubereitung: mit Ricotta, Mozzarella, Sardelle und Kräutern füllen, in dünnem Backteig (Pastella) frittieren. Auch roh in Salaten oder in Risotto und Pasta verarbeitet. Inhaltsstoffe: Carotinoide (β-Carotin, Lutein), Vitamin C, Folsäure. Sehr kurze Haltbarkeit (max. 24 Stunden), Verwendung am gleichen Tag.

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  • RohSamenInnerlichVolksmedizin

    Auch die Kerne reifer (durchgewachsener) Zucchini-Früchte sind essbar und können wie Kürbiskerne verarbeitet werden: aus der Frucht herauslösen, gründlich von Fasern befreien, waschen, trocknen und bei niedriger Temperatur (max. 150 °C) rösten. Sie liefern Eiweiß, Fettsäuren (Linol- und Ölsäure), Zink, Magnesium und Vitamin E. Da Zucchini meist unreif geerntet wird, kommt diese Nutzung in der modernen Küche selten vor — historisch jedoch eine Form der Restverwertung in mediterranen Bauernhaushalten.

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  • RohFruchtInnerlichVolksmedizin

    In der mediterranen Volkstradition gilt Zucchini wegen ihres hohen Wassergehalts (ca. 94 %) und der leichten Verdaulichkeit als 'kühlende' Sommerspeise — empfohlen bei sommerlicher Hitze, Reizmagen und als Schonkost nach Magen-Darm-Beschwerden. Klassische Zubereitung als leichter Eintopf (z.B. süditalienisches 'Zucchine in umido') oder als pürierte Suppe für Kinder und Genesende. Ballaststoffe (ca. 1 g/100 g, überwiegend Pektin und Zellulose) unterstützen eine geregelte Verdauung, ohne den Darm zu reizen.

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  • RohFruchtÄußerlichVolksmedizin

    Eine schlichte Volksanwendung: dünne Zucchini-Scheiben kurzzeitig auf gereizte oder leicht sonnengereizte Haut auflegen — der hohe Wassergehalt und die enthaltenen Polyphenole sollen kühlend wirken. Vergleichbar mit Gurken-Scheiben über den Augen, wird die Anwendung als Hausmittel in mediterranen Ländern praktiziert. Keine klinische Evidenz; nicht für offene Wunden oder Sonnenbrand zweiten Grades geeignet.

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Quelle: Helga und Margarete Langerhorst, Mein gesunder Naturgarten (eigene Kuration) | Klassische Mischkultur-Tradition (Three Sisters, Bauernregel)

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