Donum ∞ Dei
Foto von Beifuß

© Unknown (see Commons) · CC BY-SA 3.0 · Commons

Beifuß

Vorsicht

Artemisia vulgaris · (Artemisia vulgaris)

Korbblütler (Asteraceae)

Beschreibung

Der Gemeine Beifuß, auch Gewürzbeifuß oder Gewöhnlicher Beifuß, kurz auch Beifuß, genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

  • TeeKrautige TeileInnerlichVolksmedizin

    Aufguss aus dem blühenden Kraut (1–2 g pro Tasse) als Bittermittel zur Anregung der Verdauungsdrüsen bei Appetitlosigkeit, Blähungen und dyspeptischen Beschwerden. Die Sesquiterpenlactone (Vulgarin) und ätherischen Öle (1,8-Cineol, Campher) sind für die bittere, carminative Wirkung verantwortlich.

    Anleitung & Dosierung
    Trockenmenge
    12 g
    Anwendungen/Tag
    3×
    Max. Anwendungsdauer
    4 Wochen

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  • TeeKrautige TeileInnerlichVolksmedizin

    Traditionell als Emmenagogum bei unregelmäßiger, ausbleibender oder schmerzhafter Menstruation eingesetzt (Dysmenorrhoe, Amenorrhoe). Die Flavonoide Eriodictyol und Apigenin besitzen schwache östrogene Aktivität und können Uteruskontraktionen stimulieren — daher strikt in der Schwangerschaft kontraindiziert.

    Anleitung & Dosierung
    Trockenmenge
    12 g
    Anwendungen/Tag
    2×
    Max. Anwendungsdauer
    2 Wochen

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  • GewürzBlattInnerlichTraditionell

    Getrocknete oder frische Blätter als Küchenkraut zu fettem Fleisch (Gans, Ente), Füllungen und Grutbier. Die ätherischen Öle regen die Fettverdauung und Gallensekretion an. In Deutschland und Vietnam traditionelle Küchenpflanze.

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  • UmschlagBlattÄußerlichVolksmedizin

    Warme Kräuterauflage aus frisch zerquetschten Blättern oder feuchtem Teeaufguss bei Gelenkschmerzen und Menstruationskrämpfen. Äußerliche Anwendung vermeidet die Resorption größerer Thujonmengen.

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  • Ätherisches ÖlKrautige TeileÄußerlichTraditionell

    In der traditionellen chinesischen Medizin werden getrocknete Blätter und Stängel zu Moxastäben gepresst und zur Wärmeakupunktur (Moxibustion) verbrannt, um Akupunkturpunkte zu stimulieren. Diese Anwendung ist von der internen Einnahme streng zu unterscheiden.

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  • TinkturKrautige TeileInnerlichVolksmedizin

    Alkoholischer Auszug aus blühendem Kraut als bitteres Tonikum; stärker konzentriert als der Teeaufguss. Wegen des Thujongehalts nur in kleinen Dosen (max. 2–4 ml/Tag) und nicht dauerhaft anwenden.

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  • TeeKrautige TeileInnerlichVolksmedizin

    In der Volksheilkunde als Expektorans und Antispasmodikum bei Atemwegserkrankungen und Asthma eingesetzt. Das ätherische Öl mit 1,8-Cineol und die anticholinergen Eigenschaften wirken bronchodilatatorisch (Tierversuche).

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Verbreitung in Europa

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